TP Organics

Deutlich höhere Forschungsausgaben zum Ökolandbau gefordert

Die EU stellt bislang zu wenig Geld für die Forschung auf dem gebiet des ökologischen Landbaus bereit, heißt es in einem Beratungspapier an die EU-Kommission.

Nach Einschätzung der Technologieplattform TP Organics muss die Europäische Union ihr Forschungsbudget für den ökologischen Landbau und die Agrarökologie deutlich aufstocken. Das geht aus der Strategischen Forschungs- und Entwicklungsagenda hervor, die die Europäische Kommission von 2020 bis 2027 beraten soll.

Zwar sei der betreffende Etat in den vergangenen Jahren - auch auf Betreiben der TP und anderer Organisationen deutlich ausgeweitet worden. Für das jetzt endende sechsjährige Förderprogramm „Horizon 2020“ habe ein Etat von mehr als 430 Mio Euro zur Verfügung gestanden; das sei immerhin mehr als zehn Mal so viel gewesen wie das Budget des EU-Forschungsrahmenprogramms 2007 bis 2013. Jedoch habe der entsprechende Sektoranteil an den Gesamtausgaben für Forschung und Innovation noch bei weniger als 0,5 % gelegen.

Inhaltlich empfiehlt der TP einen Übergang zu einem nachhaltigen Lebensmittel- und Agrarsektor und identifiziert dafür vier vorrangige Forschungsfelder, nämlich die Förderung der ökologischen Landwirtschaft, klimafeste und diversifizierte Agrarsysteme auf der Basis von ökologischen Ansätzen, die Neugestaltung der Agrar- und Ernährungspolitik sowie nachhaltige Wertschöpfungsketten zur Verbesserung der Ernährungssysteme.


von Christian Bothe

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