BÖLW

Neuer Vorstand beim Bio-Dachverband

Den deutschen Bio-Dachverband, Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW), leitet ab sofort ein fünfköpfiges Team, angeführt vom Führungsduo Tina Andres und Peter Röhrig.

Die im Frühjahr dieses Jahres beschlossene Neuaufstellung an der Spitze des Bund Ökologische Lebensmittelwirtschaft (BÖLW) wird in diesen Tagen vollzogen. Die neue Vorstandsvorsitzende des Bio-Spitzenverbandes, Tina Andres, hat die Nachfolge von Dr. Felix Prinz zu Löwenstein angetreten, nachdem beide in den letzten Monaten bereits gemeinsam Aufgaben wahrgenommen hatten.

Neu im Vorstand ist der bisherige BÖLW-Geschäftsführer Peter Röhrig als geschäftsführender Vorstand. Er leitet damit zusammen mit Andres den Verband. Die weiteren Vorstandsmitglieder sind Dr. Alexander Gerber, der Chef des Anbauverbandes Demeter für den Bereich Landwirtschaft sowie Volker Krause, der für die Assoziation ökologischer Lebensmittelhersteller (AöL) und dem Bundesverband Naturkost Naturwaren (BNN) die Hersteller vertritt, und Marcus Wewer von der Arbeitsgemeinschaft Ökologisch engagierter Lebensmittelhändler und Drogisten (ÖLD), der im BÖLW-Vorstand für die Belange des Handels einsteht.

"Ökolandbau zentral für Transformation"

„Wie wir uns in Deutschland ernähren, beeinflusst, wie es um Artenvielfalt und Klima bei uns aber auch global bestellt ist. Unsere Bio-Betriebe und -Unternehmen zeigen erfolgreich vom Acker bis zum Teller, wie eine nachhaltige Transformation gelingt“, sagt BÖLW-Vorsitzende Tina Andres und betont mit Blick auf die Koalitionsverhandlungen: „Wer Artenvielfalt, Klima, Böden und Gewässer schützen will, wer Tiere artgerecht halten und Wertschöpfung in der Stadt und auf dem Land stärken will, der muss Öko in sein Regierungsprogramm schreiben – und die Politik der gesamten Bundesregierung darauf ausrichten.”

Wichtig ist Peter Röhrig zudem, dass die neue Bundesregierung den Umbau von Ernährung und Landwirtschaft sofort anpackt. Was genau angepackt werden muss, haben Zivilgesellschaft, Wirtschaft und Wissenschaft mit der ‚Zukunftskommission Landwirtschaft‘ auf den Tisch gelegt. Unsere Bio-Betriebe werfen ihre Kompetenz, dynamische Wirtschaftskraft und ihr starkes politisches Gewicht für den Umbau des Ernährungssystems in die Waagschale und werden so weiter als starker Partner für Politik und Gesellschaft den Umbau mitgestalten.“


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