Erziehung

Sarah Wiener Stiftung lädt Schulklassen auf Biohöfe ein

Die Stiftung der Köchin Sarah Wiener bietet für Schulklassen Projekttage auf Biohöfen an. Dazu gibt es Schulmaterial für die Lehrer.

Die Sarah Wiener Stiftung lädt Schulkinder auf ihre insgesamt 20 Biohöfe in ganz Deutschland ein, um ihnen ein anderes Bild von der Landwirtschaft zu zeigen. Die Köchin Wiener ist bekannt für ihre Kritik an der modernen Agrarwirtschaft.

Das Projekt heißt „Vom Acker in den Mund!“ und versteht sich als praktischer Lernort für ökologische Landwirtschaft. An 40 Terminen sollen die eintägigen Fahrten Grundschulklassen die Chance geben, die gesamte Wertschöpfungskette der ökologischen Landwirtschaft kennenzulernen und dabei auf dem Acker, im Stall und in der Küche tatkräftig mit anzupacken, teilt die Stiftung mit.

Von den Landwirten verschiedener Betriebszweige und Ökoverbände erfahren sie, welche Lebensmittel in ihrer Heimatregion produziert werden und gerade Saison haben. Die Kinder lernen, welchen Beitrag die ökologische Landwirtschaft für Artenvielfalt, Umwelt- und Klimaschutz leiste, aber auch, wie gut Nachhaltigkeit schmeckt, so die Stiftung.

Das eigene Erleben soll dabei im Zentrum des kostenfreien Bildungsangebots stehen: "Durch den direkten Einblick in die Produktion, das eigene Tun und natürlich die Zubereitung ihres Essens aus frischen Erzeugnissen des Biohofes lernen Kinder unmittelbar und mit allen Sinnen", erklärt Anja Schermer, geschäftsführende Vorständin der Sarah Wiener Stiftung. "Sie erleben selbst, wie viel Arbeit und Leidenschaft es braucht, um unsere Teller nachhaltig zu füllen und können ihr Essen ganz anders wertschätzen."

Die Bauernhoffahrten Vom Acker in den Mund! richten sich im Pilotjahr 2019 an Grundschulklassen in ganz Deutschland, deren Lehrer sich zum Genussbotschafter der Sarah Wiener Stiftung fortgebildet haben und in ihrer Einrichtung praktische Ernährungsbildung umsetzen. Die Lehrer erhalten dazu ein interaktives Lernmodul für den späteren Unterricht in der Schule. Ab 2020 können auch Genussbotschafter aus Kindertageseinrichtungen oder Horten ihre Kindergruppen zu den Fahrten anmelden.

Das Bundesagrarministerium fördert das Projekt. Weitere Fördergeber sind die Beisheim Stiftung und die Landwirtschaftliche Rentenbank.

www.sarah-wiener-stiftung.de/vom-acker-in-den-mund


Diskussionen zum Artikel

von Ernst Storm

sahra wiener

sahra wiener ist für Schulklassen nicht zu empfehlen,denn sie hetzt gegen die konventionelle Landwirtschaft.das hat sie im fernsehen mindestens einmal bewiesen.da ging es um Schweinehaltung.sie sagte Altsauen die nicht mehr in der Produktion sind kämen zum ABDECKER.das hat mich sehr ... mehr anzeigen

von Christian Bothe

Exkursion...

Was soll so ein Artikel bewirken, Herr Deter? Das kann man in konventionellen Betrieben auch tun und wird seit langem gemacht. Ich weiß nicht,warum Sie die Dame so in den Vordergrund rücken. War ihr Betrieb in MVP nicht kurz vor der Pleite?

von Volker Grabenhorst

Wie kann sich jemand, der weder über einen Schulabschluss noch über eine Berufsausbildung geschweige denn landwirtschaftliches Fachwissen verfügt, anmaßen eben solches an Lehrer und Schulklassen zu vermitteln? Das ist ideologische Verblendung auf höchstem Niveau

von Erwin Schmidbauer

Von anderen lernen

Die Idee ist gut, warum macht man das nicht auch für konventionelle Betriebe... oder habe ich da was verpasst? Auch die Fördergeber (Ministerium etc.) dürften doch kein Problem mit konventionellen Betrieben haben!

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