Baden-Württemberg

Staufermedaille für Christoph Hönig

Landwirt Christoph Hönig hat die Staufermedaille in Gold für außergewöhnlichen Einsatz für die Land- und Ernährungswirtschaft in Baden-Württemberg erhalten.

Die Staatssekretärin des Ministeriums für Ländlichen Raum und Verbraucherschutz (MLR), Friedlinde Gurr-Hirsch, hat Christoph Hönig in Mühlingen (Landkreis Konstanz) die Staufermedaille überreicht. Die Medaille ist eine besondere Auszeichnung des Ministerpräsidenten für Verdienste um das Land Baden-Württemberg.

Christoph Hönig führt mit seiner Schwester Marjan Renner den Hönig-Hof in Mühlingen in der zweiten Generation. Er ist Gründer und Vorstand der Werbegemeinschaft '08er Eier aus BadenWürttemberg e.V.'. Die Initiative besteht aus knapp 40 Familienbetrieben, die nach den Richtlinien der beiden Qualitätsprogramme des Landes Baden-Württemberg, dem Qualitätszeichen Baden-Württemberg (QZBW) und dem Bio-Zeichen Baden-Württemberg (BioZBW), produzieren.

Ein Pionier mit viel Energie

Neben der '08-er-Intitative', gehört Hönig auch zu den Gründern der Initiative 'Huhn & Hahn', die sich dazu verpflichtet hat, auch die männlichen Küken in der Legehennen-Haltung großzuziehen, um das Hähnchenfleisch regional zu vermarkten. Ebenso war er an der Gründung der seit 2004 bestehenden Kooperation 'Gutes vom See e.V.' beteiligt und ist im Vorstand des Vereins aktiv. 'Gutes vom See' steht für einen vertikalen Zusammenschluss von Erzeugern, Verarbeitern und Händlern von Lebensmitteln, Gastronomen und Küchenleitern am Bodensee. Ihr gemeinsames Ziel ist, die Vermarktung von regionalen und umweltschonend erzeugten Lebensmitteln im Handel, in der Gastronomie und in Großküchen zu fördern. Darüber hinaus engagiert er sich ehrenamtlich im Vorstand der 'Fördergemeinschaft für Qualitätsprodukte Baden-Württemberg (FBW)' – einem Zusammenschluss von derzeit ca. 90 Firmen der baden-württembergischen Ernährungswirtschaft.

Christoph Hönig habe ein Gespür für das Ganze und Verantwortung für die Gesellschaft übernommen. „Sein Blick ist stets über den Tellerrand hinaus gerichtet. Dabei ist ihm ein faires Miteinander aller Beteiligten innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette ein wichtiges Anliegen. Sein einzelbetriebliches Interesse stellt er zugunsten einer starken Gemeinschaft – auch mit Wettbewerbern – zurück“, so Gurr-Hirsch. Ein solches Engagement verdiene Würdigung und Anerkennung.

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