Start in die grüne Saison

Gartentipps für den Februar

Jetzt stehen draußen Rückschnitte an. Drinnen wird das erste Gemüse gesät.

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Die milden Temperaturen im Januar haben vielerorts schon Pflanzen „aufgeweckt“ oder lassen sie weiterwachsen. So blühen in manchen Gärten die Rosen noch. Blaukissen und Primeln stehen in Blüte und viele Zwiebelblumen treiben kräftig aus. Damit diese optimal wachsen können, sollten noch bestehende Stauden und Gräser in ihrer Nähe abgeschnitten werden. Je länger die Blätter der Zwiebelpflanzen werden, umso schwieriger wird der Rückschnitt der Stauden, ohne die jungen Blätter zu verletzen. Dabei dürfen Laubblätter und zerkleinerte Staudenreste auf den Beeten liegen bleiben. Wird es doch noch frostig, schützen sie als Mulchschicht die jungen Blätter.

Lenzrosen: Längere Blütezeit

Schneerosen, auch Lenzrosen (Helleborus) genannt, blühen zur kalten Jahreszeit. Wer die Blütezeit verlängern möchte, der entfernt regelmäßig die verblühten Knospen. Bei vielen Sorten reifen nach der Blüte die Samenstände, die den Pflanzen viele Kräfte rauben und eine weitere Knospenbildung reduzieren.

Richtig kalken

Wer den pH-Wert des Bodens ermittelt, kann überprüfen, ob und wie viel Kalk die Beete benötigen. Einfach geht das mithilfe eines pH-Tests aus dem Gartenhandel. Der passende pH-Wert des Bodens ist mitentscheidend und wichtig für die Bodenstruktur und das optimale Wachstum der Pflanzen.

Artischocken und Paprika säen

Einige Gemüsearten wie Artischocken und Paprika haben eine sehr lange Kulturzeit und werden im Laufe der nächsten Wochen ausgesät. Wichtig für eine optimale Keimung ist eine Temperatur um 20 °C an einem hellen, sonnen­geschützten Platz. Die Anzuchterde sollte gleichbleibend feucht gehalten werden. Wenn sich die Keimlinge gut greifen lassen, werden sie in Töpfe pikiert und etwas kühler gestellt

Ziersträucher zurückschneiden

Jetzt ist eine gute Zeit, Ziersträucher zurückzuschneiden und in Form zu bringen. Solange die Temperaturen nicht unter –5 °C sinken, darf geschnitten und gesägt werden. Bei einigen kompaktwüchsigen, älteren Sträuchern wirken die knorrigen Stämme sehr schön, wenn sie freigeschnitten werden. Gut geeignet sind beispielsweise klein bleibende Sträucher mit schirmförmigem Wuchs wie Schlitzahorn und Korkenzieherhasel.

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