Diskussionsveranstaltung

AEF und top agrar suchen nach Antworten zum Klimaschutz

Unter dem Motto „Die moderne Landwirtschaft im Spagat zwischen Klimaschutz und Welternährung“ diskutieren wir am Mittwoch in Vechta mit Branchenexperten über Lösungen. Seien Sie dabei...

Das Agrar- und Ernährungsforum Oldenburger Münsterland unter Vorsitz von Uwe Bartels und top agrar laden zu einer Veranstaltung unter dem Titel „Die moderne Landwirtschaft im Spagat zwischen Klimaschutz und Welternährung“ am Mittwoch, 11. Dezember 2019 um 16:00 Uhr in das Gasthaus Jansen, Auf dem Hagen 27 in 49377 Vechta, ein. Die Veranstaltung wird moderiert von Matthias Schulze Steinmann, Chefredakteur der top agrar.

Die weltweite Landwirtschaft steht vor zwei enormen Herausforderungen: Zum einen ist es der außerordentlich rasch wachsende weltweite Bedarf an Nahrungsgütern. Zum anderen ist es der Klimawandel, zu dem die Landwirtschaft zwar beiträgt, aber auch darunter zu leiden hat. Gemeinsam mit Branchenexperten sollen Antworten auf die Fragestellungen gefunden werden, mit welchen nachhaltigen Lösungsansätzen die moderne Landwirtschaft diesen Herausforderungen begegnen kann und welche dringend politischen Leitplanken dafür benötigt werden.

Anmeldungen für Interessierte nimmt die Geschäftsstelle des AEF OM unter 04441.85389-10 (Ruth Overberg) oder unter overberg@aef-om.de entgegen.


Diskussionen zum Artikel

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von Andreas Gerner

Klimaschutz und Ernährungssicherung sind doch kein Widerspruch!

Die höchste CO2 Bindung durch die Pflanzen erreichen wir durch viel Photosynthese, also viel Wachstum und hohe Ernten. Hohe Ernten sind gleichzeitig das beste Rezept gegen Hunger.---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Das von NGOs und Ökoparteien gepredigte "extensiver ist besser für´s Klima" ist totaler Blödsinn!!! Welcher Depp hat sich das ausgedacht??? Klar braucht man für einen ha Biofläche keinen N Dünger. Aber die CO2 Bindung ist eben in etwa nur die Hälfte bei sogar tendenziell mehr Dieseleinsatz. Die Rechnung kann so nicht aufgehen!!"---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Schlimmer noch: Denn was bringt die Betrachtung pro ha? Es gibt eben global eine fixe Menge Bedarf für Nahrungsmittel (und Futter, Treibstoff und Industrierohstoff) vom Acker und wenn die morgen zu geringeren Teilen bei uns (mit bester CO2- und Ökobilanz) erzeugt wird, dann erzeugen sie halt stattdessen Brasilien und Bolivien. Die nötigen Flächen dafür gewinnen sie durch Brandrodung von Regenwald. Dies ist dann die krasseste Form von Klimafrevel.---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Ein wichtiger Baustein zum Klimaschutz ist und bleibt der Pflanzenschutz. Ohne ihn müssen wir noch intensiver mechanisch bearbeiten(Stichwort Pflug und Striegel). Das braucht zum einen mehr Diesel, zum anderen wird Humus abgebaut. Beides bedeutet mehr klimaschädliche Gase.---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Drum: Sowohl für das Klima, als auch die Ernährung müssen wir unbedingt so wirtschaften dürfen, dass wir nachhaltig hohe Ernten einfahren können!!!---------------------------------------------------------------------------------------------------------------- Zwangsextensivierung, Reduzierung der N-Düngemenge unter den Pflanzenbedarf und Beschränkungen beim Pflanzenschutz sind bzw. wären da fatal.----------------------------------------------------------------------------------------------------------------

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