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Anuga: BVLH zeigt Klöckner moderne Thekenkommunikation

Auf der Anuga schaute sich Bundesagrarministerin Julia Klöckner an, wie moderne Thekenwaagen und Kunden-Tablets mit digitaler Datenanbindung funktionieren.

Während ihres Eröffnungsrundgangs auf der Weltleitmesse Anuga machte sich Bundesernährungsministerin Julia Klöckner ein Bild von zukunftsweisenden Ansätzen moderner Kundeninformation in den Bedientheken des Lebensmittelhandels.

Der Bundesverband des Deutschen Lebensmittelhandels (BVLH) nutzte den Besuch der Ministerin auf seinem Retailforum, um innovative Informationssysteme, wie moderne Thekenwaagen und Kunden-Tablets mit digitaler Datenanbindung zu präsentieren. Zudem verdeutlichte der Verband, dass die Digitalisierung die Verbraucherinformation weiter verbessern kann.

Der BVLH stellte gegenüber der Ministerin fest, dass der jüngst vorgelegte nationale Regelungsvorschlag (LMZDV), mit der die Art und Weise der Zusatzstoffkennzeichnung bei loser Ware mit den bestehenden Vorgaben zur Allergeninformation (LMIDV) harmonisiert werden soll, von der Branche grundsätzlich begrüßt wird und nach Berücksichtigung kleinerer Änderungswünsche zügig verabschiedet werden sollte.

"Der Harmonisierungsansatz der Regelung hat nach unserer Einschätzung das Potenzial, den Ausbau digitaler Systeme im Bereich der Bedientheke weiter zu beflügeln", erklärte Friedhelm Dornseifer, Präsident des BVLH.

Zudem bieten die Systeme die Möglichkeit, bei Standardware auf freiwilliger Basis neben Zutaten auch vermehrt über Nährwerte zu informieren.

Weiter erklärte der BVLH, dass der klassische Kundeninformationsordner, die sogenannte "Thekenkladde", je nach Angebotsform und Möglichkeiten vor Ort weiterhin seine Einsatzgebiete hat, jedoch die digitalen Systeme einige Vorteile aufweisen. Sie bieten ein Mehr an Datenaktualität und -sicherheit, einen erleichterten Zugang zur Information sowie die mögliche Bündelung auf wesentliche Systeme.

Nach Überzeugung des BVLH wird am Ende durch den Ausbau digitaler Systeme nicht nur die Kundeninformation optimiert. Auch kann das Verkaufspersonal einheitlicher in den Systemen geschult werden, wovon schlussendlich auch wieder der Kunde profitiert.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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