Neubaugebiet

Bauern protestieren gegen Hamburgs neuen Stadtteil

7.000 neue Wohnungen sollen im neuen Stadtteil Oberbillwerder in Hamburg entstehen. Reitvereine und Landwirte wehren sich gegen die Vernichtung ländlicher Struktur.

In Hamburg haben am Samstag rund 200 Bürger und Landwirte mit Treckern und Pferden in der Hamburger Innenstadt gegen den geplanten neuen Stadtteil Oberbillwerder protestiert. Die Initiative "Nein zu Oberbillwerder" befürchtet, dass Landwirte und Reitvereine durch die Bebauung verdrängt und Tier- und Pflanzenarten vertrieben werden könnten.

In den kommenden zehn Jahren sollen in dem neuen Stadtteil Oberbillwerder im Bezirk Bergedorf etwa 7.000 Wohnungen entstehen. Nördlich des S-Bahnhofs Allermöhe sollen mal 16.000 Bewohner leben. Der Stadtteil soll durchzogen sein von Sportanlagen und Nachbarschaftszentren, die etwa Fahrrad- und Paketstationen, Sozialeinrichtungen und Handwerkerhöfe anbieten und soll quasi aus fünf Dörfern bestehen, berichtet der NDR.


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