Urteil

Bodenmarkt: Kauf weit entfernter Flächen genehmigt

Möchte ein Landwirt weit entfernt von seinem Betrieb landwirtschaftliche Fläche kaufen, hat er nach einem aktuellen Urteil des Oberlandesgerichtes Dresden gute Chancen.

Der Fall: Ein Haupterwerbslandwirt wollte rund 600 km entfernt von seinem Betrieb eine 41 ha große landwirtschaftliche Fläche mit Hofstelle erwerben. Daraufhin machte das zuständige Siedlungsunternehmen ein Vorkaufsrecht geltend und die Behörde verweigerte dem Landwirt die Genehmigung nach Grundstückverkehrsgesetz. Das OLG Dresden entschied jedoch zugunsten des Käufers.

Der Käufer bewirtschafte einen leistungsfähigen landwirtschaftlichen Betrieb im Haupterwerb und habe umfangreich dargelegt, dass er die zugekauften...


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