Lebensmittelhandel

Coronavirus: EU-Mitgliedstaaten wollen Transportprobleme lösen

Die Lkw-Fahrer können sich wegen der Grenzstaus und geschlossener Raststätten nur mit Mühe mit Proviant eindecken und müssen während der Entladung in der Fahrerkabine bleiben.

Auch wenn sich die Staus an der polnisch-deutschen Grenze inzwischen aufgelöst haben und die Lkws schneller durchkommen, bereitet der unterschiedliche Umgang mit den Fahrern in den EU-Mitgliedstaaten immer noch Probleme.

Aus einigen EU-Mitgliedsländern wird von zahlreichen Schwierigkeiten für die ohnehin belasteten Lkw-Lenker berichtet, meldet aiz.info. So können sich etwa Fahrer wegen geschlossener Raststätten nur mit Mühe mit Proviant eindecken. Manche müssen während der Entladung in der Fahrerkabine bleiben und dürfen nicht einmal die Toilette benutzen, und andere mit Herkunft aus Risikogebieten werden unter Quarantäne gestellt.

Die EU-Transportminister haben am Donnerstag zwar die Einhaltung des Leitfadens der Europäischen Kommission für die Grenzkontrollen zugesagt, worin ein freier Durchlass für Waren über Extraspuren an den Grenzen sowie keine zusätzliche Bescheinigungen von den Fahrern festgeschrieben sind. Um die dennoch bestehenden Hürden abzubauen, will sich die EU-Kommission auf eine "gute Praxis" mit den EU-Mitgliedstaaten bei der Grenzabfertigung verständigen. Am Freitag gab es dazu Videokonferenzen mit den Leitern der Zollstellen und mit den EU-Innenministern. Weitere Probleme sollen in einer von der EU-Kommission eingerichteten Plattform für die Mobilität gelöst werden, so aiz.info.

Auf der Internetseite https://ec.europa.eu/transport/coronavirus-response_en zählt die EU-Kommission schon mal die unterschiedlichen Maßnahmen der EU-Mitgliedstaaten an den Grenzen für Personen und Waren auf.

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