Klöckner bittet um Mithilfe

„Das Land braucht Sie!“ – Klöckner verteilt Erntehelferaufruf an Unis

Als Aushang an Unis hat Klöckner einen Aufruf verschickt, der Studierende der Agrarwirtschaft, Forstwirtschaft, des Gartenbaus und Weinbaus zur Mitarbeit auf den Höfen ermutigt.

Das Bundeslandwirtschaftsministerium hat einen Aufruf an die Dekane der agrarwissenschaftlichen Fakultäten geschickt, den sie breit unter den Studierenden verteilen sollen.

Wie Ministerin Julia Klöckner in dem Aufruf erklärt, sei die Sicherstellung der Lebensmittelversorgung eine der größten Aufgaben der aktuellen Corona-Krise. Insbesondere seien dabei die Betriebe der Agrarwirtschaft gefragt. Für diese werde mit fortschreitender Vegetation die Frage der Verfügbarkeit einer ausreichenden Zahl von helfenden Händen und klugen Köpfen immer bedeutsamer.

Und weiter schreibt Klöckner: „Aktuell ruht der Studienbetrieb an Ihren Fakultäten. Viele von Ihnen helfen bereits oder wollen sich einbringen. Dafür danke ich Ihnen sehr. Sie sind junge Leute mit hohem Fachwissen. Sie wissen, was los ist in der Land- und Ernährungswirtschaft. Ich möchte Sie als Studierende im Bereich der Landwirtschaft, des Gartenbaus, der Forstwirtschaft und des Weinbaus persönlich bitten, sich in der aktuellen Krise für unser Land zu engagieren. Unterstützen Sie unsere Landwirte bei ihrer Arbeit.“

Wer sich im Kampf gegen die aktuelle Corona-Pandemie im Gesundheitswesen, in sozialen Einrichtungen oder in der Landwirtschaft engagiere, bekomme den Hinzuverdienst für die Zeit seiner Tätigkeit nicht auf den Bezug von BAföG angerechnet. Dazu habe die Regierung das Bundesausbildungsförderungsgesetz angepasst, so die CDU-Politikerin.

Wer Interesse hat, soll laut Klöckner das Portal des Maschinenrings www.daslandhilft.de für die Vermittlung von Arbeitskräften in der Corona-Krise kostenlos und unbürokratisch nutzen.

Die Redaktion empfiehlt

Bei BAFöG-Beziehern wird das Einkommen aus einem Coronabedingten Einsatz nur auf das BAFöG der jeweiligen Beschäftigungsmonate angerechnet.


Diskussionen zum Artikel

von Gerhard Steffek

Warum nur die Agrarunis?

Sind die anderen nicht gut genug. Keine entsprechenden "Fachkräfte"? Ist das von Seiten der Politik indirekt ein Eingeständnis der Politik, daß nicht ein jeder diese Arbeit machen kann? In der Politik ist das ja anscheinend gang und gäbe, siehe Habeck, Schulze und Co.. Gut genug um ... mehr anzeigen

von Volker Grabenhorst

Die Agrar-Studenten bringen sich schon ordentlich ein, dazu bedarf es keines Aufrufs der Glöcknerin, stattdessen sollte man die Parlamentarier zum Arbeitseinsatz in der Landwirtschaft verpflichten! Das würde manch einem ideologisch Verblenden die Augen für die Realität öffnen.

von Gerhard Steffek

Der Wähler -

ist das einzige Schaf, daß sich seinen Metzger selbst aussucht. Gemäß diesem Satz ist es wichtiger dem Wähler die verquere Ideologie derer vor Augen zu führen, damit sie diese Ideologen nicht mehr wählen. Wenn sie keiner mehr wählt, dann können diese Maulaffen noch so viel ... mehr anzeigen

von Gerd Uken

Verpflichtendes Praktikum

Und fertig- da können sich die Studenten dann mal selbst einen Eindruck verschaffen.

von H. Bogen

Was haben Sie eigentlich gegen Studenten?

Es gibt auch Studenten und Akademiker die auf Höfen groß geworden sind. So wie meine und die waren sich noch nie zu schade für die Arbeit auf dem Hof. Also bitte nicht alle über einen Kamm scheren.

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