Tagung

Die Agrarwirtschaft in der Filterblase?

Verzerren Twitter, Google, Facebook und Co. unsere Sichtweisen auf die Agrarwirtschaft? Das will das Projekt „Dynamic Agri-Food Systems im Oldenburger Münsterland“ auf seiner ersten Tagung am Donnerstag der kommenden Woche (28.3.) in Vechta diskutieren.

Das Internet hat unsere Kommunikations- und Informationskultur maßgeblich verändert. Wir haben jederzeit Zugriff auf unendlich viele Informationen. Bislang haben unter anderem Journalisten eine entsprechende Filter-Funktion übernommen. Doch die Rolle der klassischen Medien hat sich gewandelt. Heute übernehmen die Rechenprogramme von Google, Facebook, Twitter und Co. zunehmend diese Funktion für uns. Doch was sind die Konsequenzen? Führen die Rechenprogramme zu einer einseitigen Informationsversorgung? Können wir uns sicher sein, objektiv informiert zu werden?

In einer sogenannten „Filterblase“ erreichten die Menschen nur noch solche Informationen, die der eigenen Meinung entsprächen. Vor diesem Hintergrund soll es auf der Tagung um die Frage gehen, ob die „Landwirtschaft und ihre Gegner in verschiedenen Welten leben“.

Folgende Gesprächspartner stehen Ihnen zur Verfügung:

  • Stefanie Strotdrees, Landwirtin und Vizepräsidentin Bioland e. V.
  • Prof. Dr. Thomas Blaha, Stellv. Vorsitzender Tierärztliche Vereinigung für Tierschutz e. V.
  • Thomas Fabry, Fabrykant – Bewegtbildkommunikation
  • Dr. Willi Kremer-Schillings (Bauer Willi), Landwirt und Agrarblogger
  • Dr. Jan Grossarth, Journalist

Jetzt anmelden

Die Teilnahme ist kostenlos. Um Anmeldung wird gebeten bis spätestens Mittwoch, 27.03.2019, 18.00 Uhr, an pressestelle@uni-vechta.de

Das Projekt „Dynamic Agri-Food Systems im Oldenburger Münsterland“ befasst sich mit der ökonomischen Bedeutung der Agrar- und Ernährungswirtschaft für die Region Oldenburger Münsterland. In mehreren Tagungen sollen die Herausforderungen für die Region vor dem Hintergrund aktueller Transformationsprozesse analysiert und diskutiert sowie Problemlösungen für eine zukunftsfähige Ausrichtung der Lebensmittelproduktion erarbeitet werden. (www.transformationsforschung-agrar.de)


Diskussionen zum Artikel

von Rudolf Rößle

Herr Grimm

sie und ihre Vorfahren waren wohl nicht mit der SS konfrontiert. Wir schon,und es geschahen mit dem Hessentaler Todesmarsch durch unsere Gemeinde grausame Verbrechen, die mein Großvater hautnah miterleben musste. Den Menschen kostete es das Leben. Bitte keine Dritte Reich vergleiche mehr.

von Wilhelm Grimm

Massenhaft perfektionierte Gehirnsteuerung.

Dagegen ist Goebbels ein Stümper gewesen.

von Reinhard Matzat

Ganz klar JA!!!

Wer z.B. einmal bei einer TierschutzNGO etwas "geliket" wird nach dem algoritmus immer wieder was von der Organisation, zu angezeigt bekommen. Danach werden ähnliche Gruppen/organisationen vorgeschlagen. Danach ließt man die Kommentare und steigert sich mehr und mehr in deren ... mehr anzeigen

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