Rohes Mett, Wurst und Steak

Forscher: Erwachsene brauchen ihren Fleischkonsum nicht zu senken!

Laut aktuellen Untersuchungen kann man unbesorgt weiterhin soviel Fleisch essen wie bisher, dadurch steige nicht das Risiko von Diabetes und Herz-Kreislauf-Erkrankungen, berichten Wissenschaftler.

Erwachsene sollen einfach rotes Fleisch und Wurst in der Menge weiter essen, wie sie dies bisher getan haben. Das schreibt ein internationales Forschungsteam nach Auswertung mehrerer Meta-Analysen, in denen die Studien zu einer bestimmten Fragestellung zusammengefasst werden. Die Wissenschaftler räumen aber selbst ein, dass die wissenschaftliche Beweislage dürftig sei.

Nach bisherigem Erkenntnisstand sei es jedoch egal, ob jemand viel oder wenig Wurst und rotes Fleisch isst. Dies beeinflusse entweder kaum oder gar nicht sein Risiko, Krebs zu bekommen oder am Herzen zu erkranken, heißt es im Fachblatt "Annals of Internal Medicine", aus dem Spiegel Online zitiert.

Zudem stehe fest: Menschen, die viel Fleisch essen, tun dies schlicht und einfach gern. Es erhöhe ihr Wohlbefinden. Erzwungener Verzicht würde dies stören - und auch das könne ja langfristig der Gesundheit schaden, argumentieren die Fachleute.

Damit stellen sie sich gegen die Internationale Krebsforschungsagentur IARC, die rotes Fleisch als wahrscheinlich krebserregend einstuft. Zudem soll Wurst Risikofaktor für das Herz-Kreislauf-System sein, sagen Kritiker. Die Deutsche Gesellschaft für Ernährung (DGE) empfiehlt, pro Woche nicht mehr als 600 Gramm Fleisch und Wurst zu essen.

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Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerhard Steffek

Über 200.000 Jahre!!!!

lang war der Homo Sapiens Jäger und Sammler. Erst in den letzten 10.000 Jahren wurde er sesshaft und begann mit Ackerbau. Alleine schon diese Faktenlage sollte einem bewußt werden lassen, daß der Mensch eher ein Fleischfresser ist als ein Vegetarier, denn ein Veganer. Letzteres ist ja langfristig für den einzelnen sogar tödlich, aufgrund des Mangels essentieller Nährstoffe wie Omega3 oder Vitamin B12, die der Mensch nicht selber bilden kann. Als solcher wäre die Menschheit schon längst ausgestorben, bzw. bestenfalls wahrscheinlich keinen einzigen Fußbreit aus Afrika rausgekommen und höchstens als "auf dem nackten Arsch dahinrutschender, grasrupfender Affe" den dortigen Löwen, Geparden und Hyänen ein willkommenes Opfer geblieben. In Europa wären die Winter nicht zu überleben gewesen, kein bißchen kulturelle Entwicklung hätte stattfinden können. Immer und überall waren die Tiere die notwendigen Begleiter des Menschen. Wie hätte ein Veganer die Eiszeit überleben wollen? Mit Eiszapfen lutschen? Erst die Tiere, deren Fleisch, Fell, Sehnen und Knochen halfen dem Menschen zu überleben. Als Zugabe und zur Bereicherung des Speisezettels gab es dann Früchte, Nüße und Wurzeln nach Saison, aber nicht anders. Interessanter Weise lebten die Menschen dann damals sogar gesünder als heute. Da gab es keinen Krebs und keine Diabetes. Fragen wir doch mal die Inuits, die Lappen Finnlands, den Sibirer, Mongolen, aber auch den Ureinwohner Afrikas oder Amerikas. Alle lebten und leben noch heute in erster Linie vom Fleisch der Tiere. Das größte Problem unserer heutigen Gesellschaft ist doch lediglich der Überfluß in dem wir leben. Hier wäre die eigene Selbstbeschränkung, egal in welcher Hinsicht, doch erheblich sinnvoller. Dazu bedarf es keiner DGE und keiner IARC mit ihren erhobenen Zeigefinger und dem Einreden eines schlechten Gewissens. Dazu bedarf es nur eines gesunden Menschenverstandes. Würde man den einschalten, so würde man auch sehr schnell feststellen, daß die IARC so unnötig wie ein Kropf ist. Ihre Bewertungskriterien sind doch nur darauf ausgelegt immer mit Krebs konfrontiert zu sein. Die fünf Abstufungen der IARC haben nur einmal "nicht verifiziert" (nicht untersucht) und ansonsten steht immer "Krebs" dabei. Sie fangen an mit "Krebserregend", gehen weiter zu "wahrscheinlich", "möglicherweise", "nicht eingestuft", und "wahrscheinlich nicht". Diese Einstufung führt dazu, daß bis auf die nicht eingestuften alles andere irgendwie immer "Krebserregend" sein können. Soll man so was noch irgendwie ernst nehmen? Da will ich eher behaupten, daß Einzige was hier krebserregend ist, ist die IARC, aufgrund ihrer Panikmache, frei nach dem Motto "Angst essen Seele auf". Ein Strickmuster, daß ja heutzutage allzugerne von unseren ganzen Petitions-, Abmahnvereinen und Politikern verwendet wird. Der Einzelne sollte sich hier wirklich nicht ins Bockshorn jagen lassen. Der Satz "Fleisch ist ein Stück Lebenskraft" hat seine Berechtigung, da beißt die Maus keinen Faden ab.

von Stefan Lehr

Und Morgen ...

... wir dann wieder einen neue Sau durch's Dorf getrieben. Es kommt halt immer darauf an, wwer welche Studie fuer wen verfasst. Am besten alles in die Tonne und den gesunden Menschenverstand walten lassen.

von Hans-jürgen Fricke

Warscheinlich

Krebs erregend wie Glyphosat, wenn das erst irgendwo veröffentlicht worden ist, dann ist es leider zu spät ! Die Tierhaltung in Deutschland wird doch auch nur kaputt geredet, bzw. durch die Medien systematisch vernichtet...

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