Magere Ernte

Gut ein Drittel weniger Erdbeeren im Freiland geerntet

Die Wetter- und Klima-Kapriolen bringen Erdbeerbetrieben in diesem Jahr deutliche Verluste. Die geringeren Erntemengen machen sich bemerkbar.

2021 ist kein gutes Erdbeer-Jahr in Nordrhein-Westfalen gewesen. So wurden im Freiland witterungsbedingt gut ein Drittel weniger Erdbeeren geerntet als im vergangenen Jahr. Das berichtet die dpa. Die Erntemenge im Freiland sei demnach mit rund 17.400 Tonnen um 34,2 % kleiner und unter begehbaren Schutzabdecken mit weiteren gut 7400 Tonnen um 17,4 % geringer.

„Maßgeblich für den Rückgang war neben der reduzierten Anbaufläche der durch das kalte, nasse und sonnenarme Frühjahr verzögert Erntebeginn“, heißt es. Darüber hinaus führten die überdurchschnittlich hohen Temperaturen im Juni mit anschließenden Unwettern zu Einbußen sowohl bei der Quantität als auch bei der Qualität der Erdbeeren im Freiland."

Auch die geerntete Spargelmenge sei mit rund 18.700 t um 5,3 % niedriger gewesen als im Vorjahr - bei einer um 2,3 % verringerten Anbaufläche (3774 ha).