Fotografie

Gute Fotos in der Landwirtschaft: Tipps und Tricks

Timo Jaworr arbeitet als professioneller Agrar-Fotograf. Im Interview spricht er über die Bedeutung guter Fotos und gibt ein paar Tipps für gelungene Aufnahmen.

Im Interview mit f3 - farm. food. future sprach Timo Jaworr über seine Arbeit als Fotograf und gab Tipps für Fotos in der Landwirtschaft.

f3 - farm. food. future: Timo, du arbeitest als freier Fotograf und hast ein beeindruckendes Portfolio aus der Landwirtschaft vorzuweisen. Was reizt dich an den Agrar-Themen?

Timo Jaworr: Ich bin grundsätzlich ein neugieriger Mensch. Das Spannende am Themenfeld Landwirtschaft ist die Vielfalt. Jeder Tierhaltungs- oder Ackerbaubetrieb funktioniert anders. Und überall gibt es unterschiedliche Ideen und Schwerpunkte. Das fasziniert mich sehr, dieser Individualismus, den man auf den ersten Blick nicht unbedingt erkennt. Und dann ist da natürlich die Begeisterung der Menschen für ihre Arbeit, von der ich mich sehr gerne anstecken lasse. Tatsächlich haben wir uns als Familie inzwischen einen Kleingarten zugelegt, in dem wir Kartoffeln, Karotten und Co. anpflanzen und auch versuchen, einen Kreislauf zu schaffen, so wie ich es auf vielen Betrieben gesehen habe.

Einem Projekt einen visuellen Stempel aufdrücken

Zu welchen Gelegenheiten wirst du üblicherweise gebucht? Reicht als Anlass schon ein neuer Hof-Flyer oder sind es größere Projekte?

Timo: Zur Fotoproduktion von Hof-Flyern bin ich bislang noch nicht gebucht worden. Es sind dann doch meistens größere Projekte, die ich für landwirtschaftliche Fachverlage sowie Organisationen oder Unternehmen umsetze. Genau solche Projekte reizen mich besonders, da es nicht nur um ein paar einzelne Fotos geht, sondern um eine prägnante visuelle Darstellung einer Produktion, für die ich dann verantwortlich bin.

Wie nimmst du die Qualität der agrarischen Kommunikation bei Betrieben...


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