Protest

Klimaaktivisten wollten Kartoffeln vor Kanzleramt pflanzen

Am Samstag hat die Polizei eine Sachbeschädigung vor dem Kanzleramt unterbunden. Klimaaktivisten wollten Kartoffeln pflanzen und damit ein Essen-Retten-Gesetz einfordern.

Klimaaktivisten der Gruppe „Aufstand der letzten Generation“ haben am Samstag vor dem Kanzleramt in Berlin demonstriert. Etwa 30 Mitglieder waren in den letzten Wochen schon mit Straßenblockaden aufgefallen.

Mit Spaten bestückt versuchten sie vor dem Kanzleramt auf dem Rasen Kartoffeln zu pflanzen. Sie forderten mit der Aktion ein Gesetz gegen die Verschwendung von Lebensmitteln. Die Polizei schritt ein, beschlagnahmte die Spaten und nahm Personalien auf. Es werde wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung und Teilnahme an einer nicht angemeldeten Demonstration ermittelt, heißt es. Auf dem Rasen klafften nach der Aktion zahlreiche Löcher. Die Aktivisten wurden von der Polizei zu einer anderen, zeitgleich stattfindenden Klimademo in der Stadt begleitet.

Die Gruppe «Aufstand der letzten Generation» blockiert seit Ende Januar immer wieder Autobahnen, vor allem in Berlin, aber auch in Hamburg, München und anderen Städten. Dafür erntet sie inzwischen scharfe Kritik von Autofahrern, aber auch aus der Bundespolitik, weil der Verkehr und Menschen gefährdet werden könnten.


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