Rheinland-Pfalz

Naturschutzmanager sollen „Motor des Vertragsnaturschutzes“ werden

In Rheinland-Pfalz gibt es jetzt über 30 Naturschutzmanager, darunter Biologen, Agrarökologen, Geografen sowie Agrar- und Umweltwissenschaftler .

Der Erhalt der biologischen Vielfalt in Rheinland-Pfalz steht im Mittelpunkt des neuen Naturschutzmanagements, das Staatssekretär Dr. Thomas Griese vom Mainzer Umweltministerium nach zweijähriger Vorbereitungszeit jetzt vorgestellt hat.

Den neuen, mehr als 30 Naturschutzmanagern sprach er dabei eine besondere Bedeutung zu. Unter ihnen befänden sich Biologen, Agrarökologen, Geografen sowie Agrar- und Umweltwissenschaftler mit langjähriger Berufserfahrung und „besonderer regionaler Kenntnis“. Ab 2019 unterstützten sie im Auftrag des Landes Betriebe und Akteure vor Ort bei der Umsetzung von Naturschutzmaßnahmen.

Die neuen Naturschutzmanager sollen laut Griese Dienstleister akquirieren sowie Interessenten beraten und dabei unterstützen, vor Ort „das Richtige zu tun“. Das sei zum Beispiel der Fall, wenn es um die Anwendung der passenden Pflegemaßnahmen gehe oder darum, „das richtige Programm auf die geeignete Fläche zu bringen“.

Auch die Hilfe bei Weichenstellungen im landwirtschaftlichen Betrieb sei Sache der Naturschutzmanager. „Sie werden für uns nicht nur die Umsetzung vielfältiger Naturschutzmaßnahmen übernehmen; sie beraten die Landwirte auch in Naturschutzfragen und sind damit Motor für die Umsetzung des Vertragsnaturschutzes. Als unsere Augen-Vor-Ort werden sie die Entwicklungen in den einzelnen Landkreisen sehen und uns darüber berichten“, betonte Griese. Insgesamt 8 Mio Euro würden jährlich aus EU- und Landesmitteln für die Umsetzung konkreter Maßnahmen eingesetzt.


Diskussionen zum Artikel

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von Wilhelm Grimm

Naturschutzmanager, tolle Worthülse aber nichts dahinter !

Da wollte man wohl Kollegen aus der Studentenzeit in Lohn und Brot bringen, auf Kosten der Steuerzahler. ? Bürgermeister Voscherau hat gerne das Beispiel gebracht: Wenn wir alle uns gegenseitig die Haare schneiden würden, gäbe es keine Arbeitslosen. Und wer schafft dann für unser Bruttosozialprodukt?

von Gerhard Steffek

zweierlei Optionen -

kommt natürlich auch auf den Berater an -ob er tatsächlich Hilfe ist oder eben entsprechend die "Augen vor Ort". Big brother is watching you ´`-´`

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