Berater

Neuer Tierschutzbeirat in Niedersachsen steht

16 Fachleute und ihre Stellvertreter bilden für die kommenden drei Jahre den niedersächischen Tierschutzbeirat. Er berät die Regierung bei Tierschutzfragen.

Eine neue Berufungsperiode im Zeichen des Tierschutzes hat begonnen: In seiner neuen Zusammensetzung kam der Tierschutzbeirat des Landes Niedersachsen erstmals zusammen. Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast benannte 16 Fachleute und ihre Stellvertreter für die kommenden drei Jahre zu ehrenamtlichen Mitgliedern des Gremiums.

Als ein unabhängiges Gremium beim Niedersächsischen Agrarministerium besteht der Tierschutzbeirat seit nunmehr 30 Jahren. Seine Aufgabe ist es, die niedersächsische Landesregierung in Fragen des Tierschutzes zu beraten und die Arbeit auf dem Gebiet des Tierschutzes in Niedersachsen durch eigene Anregungen zu fördern und zu unterstützen. In bereits mehr als 100 Sitzungen hat sich das Gremium mit zahlreichen tierschutzrelevanten Sachverhalten wie beispielsweise Tiertransporte ins Ausland, Brandschutz in Ställen, Exotenhaltung und Internethandel mit Tieren befasst, erinnerte Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast.

Unter dem neu gewählten Vorsitz von Dieter Ruhnke, Vorsitzender des Deutschen Tierschutzbundes Landesverband Niedersachsen e.V., wird sich der Tierschutzbeirat weiterhin mit wichtigen Aspekten und Fragestellungen im Bereich Tierschutz beschäftigen und Beschlüsse fassen, die auch den Fraktionen des Niedersächsischen Landtags zugeleitet und damit in die Beratungen des Parlaments einfließen werden.

Mitglieder

Neben Tierschutzverbänden wie dem Verband Niedersächsischer Tierschutzvereine e.V. und dem Deutschen Tierschutzbund Landesverband Niedersachsen e.V., sind die Evangelische und die Katholische Kirche, die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V., das Niedersächsische Landvolk e.V., die Landessportfischerverbände, die Tierärztekammer Niedersachsen, der Zentralverband Zoologischer Fachbetriebe Deutschlands e.V., der Niedersächsische Städte- und Landkreistag sowie eine Wissenschaftlerin oder ein Wissenschaftler im Beirat vertreten.