Straftaten

Niedersachsen: 21 politisch motivierte Angriffe auf Landwirtschaft

Nach der aktuellen Kriminalstatistik gab es in Niedersachsen im vergangenen Jahr 21 politisch motivierte Angriffe auf Agrar- und Jagdeinrichtungen. Zu den häufigsten Delikten zählen Sachbeschädigung, Nötigung und Hausfriedensbruch.

Nach Angaben des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums gab es im Jahr 2018 21 Fälle politisch motivierter Straftaten gegen Landwirte und Jäger, berichtet das Hamburger Abendblatt. In vielen Fällen sei nicht erkennbar gewesen, ob Täter Angehörige militanter Tierschutzorganisationen gewesen seien, so Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast (CDU) am Freitag im Landtag in Hannover. In 21 Fällen nehmen die Behörden das aufgrund der Tatumstände aber an.

Sachbeschädigung, Nötigung und Hausfriedensbruch zählen zu den häufigsten Delikten. 13 dieser Straftaten rechnen die Behörden der „Animal Liberation Front“, acht weitere den Mitgliedern der „Kampagne gegen Tierfabriken Niedersachsen“, an, berichtet die Zeitung.

64 Tierschutzaktivisten angeklagt

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Artikel geschrieben von

Christina Lenfers

Redakteurin top agrar Online

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Diskussionen zum Artikel

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von Anton Obermeier

Hetze

Die Hetze zeigt Wirkung.

von Paul Siewecke

Es wird sich zeigen...

ob an den Aussagen der Politiker bezüglich schärferer Verfolgung von politisch motivierten Straftaten etwas dran ist....

von Lars Henken

Und wie viele Strafbefehle gab es?

Mich würde ja mal interessieren, wie viele der Täter ermittelt und bestraft wurden und vor allem wie hoch die Strafen waren. Glücklicherweise wurde in meine Ställe noch nicht eingebrochen, aber in anderen Angelegenheiten habe ich mich von Seiten der Polizei doch recht verlassen gefühlt. Wobei es oftmals nicht an der Polizei, sondern an den gültigen Vorschriften lag.

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