Agrarstudenten

Öffentlichkeitsarbeit für den normalen Bürger

Vergangenes Wochenende trafen sich die Studentenvertreter aller Agrarfachschaften Deutschlands in Göttingen. Dort tauschten sie sich vor allem zum Thema Öffentlichkeitsarbeit aus.

Bei der Bundestagung der Fachschaften für Agrarwissenschaften (BAFT) in Göttingen stand das Thema Öffentlichkeitsarbeit im Fokus. Vom neunten bis zwölften Mai kamen etwa 60 Studierende der Agrarwissenschaft und des ökologischen Landbaus aus ganz Deutschland zusammen.

Die Göttinger Agrarfakultät hat beispielsweise einen Blog erstellt, Agrardebatten.blog ist seit September 2018 online und erreicht ca. 500 Besucher in der Woche. Das Ziel ist es, mit möglichst vielen Besuchern über landwirtschaftliche Themen zu diskutieren. Der Blog ist für jeden zugänglich, also Dozenten und Studenten aus der ganzen Bundesrepublik. Lena Kaatz stellte den Blog auf der BAFT vor und rief die anwesenden Fachschaften dazu auf, sich dort zu beteiligen. Auch die Hohenheimer haben mit dem Landwirtschaftsdialog eine Plattform geschaffen, um über das Fachpublikum hinaus Menschen zu erreichen und Wissenslücken zu schließen.

In den Schulen Landwirtschaft erklären

In der Öffentlichkeitsarbeit sehen die Studenten Probleme, dass oft nur Landwirte oder Menschen, die im vor- oder nachgelagerten Bereich der Landwirtschaft arbeiten, erreicht werden. „Wir kommen nicht an den normalen Bürger heran“, sagte Philipp Unfried von der Fachschaft Hohenheim. Die Teilnehmer der BAFT sehen daher gerade auch in der Bildung noch Handlungsbedarf. „Betriebsführungen mit Grundschülern oder Lehrern wären eine Möglichkeit, diesen ein realistisches Bild der Landwirtschaft zu zeigen“, sagte Karolin Hempelmann von der Göttinger Fachschaft. An den Unis könnte man Veranstaltungen wie Sommerfeste mit anderen Fakultäten zusammenlegen und so den Austausch fördern.

Neben dem gemeinsamen Austausch besuchten die Studenten noch verschiedene Betriebe im Raum Göttingen. So waren sie am Freitagmorgen bei der KWS. Nachmittags teilten sich die Studenten in drei Gruppen auf. Die einen besuchten Michael Winkler, der im dritten Jahr auf etwa 3 ha Wein anbaut und Stefan Cramm, der einen Ackerbaubetrieb in Einbeck bewirtschaftet.

Die BAFT findet zweimal im Jahr statt. Das nächste Treffen findet im Wintersemester in Dresden statt.


Diskussionen zum Artikel

von Willy Toft

Soviel Streetworker können wir gar nicht aufbringen, um den Mainstream wieder..........

in die richtige Bahn zu bekommen! Hauswirtschaft und Lebensführung sollten unbedingt Schulfächer werden, und auch gelebt werden. Die jungen Leute sollen irgendwann auf eigene Füsse stehen, und nicht einer Religion der Ernährung" auf dem Leim gehen! Die Landwirtschaft erklären, kann ... mehr anzeigen

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