Statistik

Sachen-Anhalt: Dürre dämpft Pachtpreise

In Sachen-Anhalt hat die Dürre insgesamt den Preisanstieg auf dem Pachtmarkt gedämpft. In einigen Landkreisen sind bei entsprechender Acker- und Grünlandzahlstaffel die Pachtpreise dennoch partiell leicht gestiegen.

Landwirtschaftsministerin des Landes Sachsen-Anhalt Prof. Dr. Claudia Dalbert erläutert zur Veröffentlichung der Zahlen zur Pachtstatistik für 2018: „In Sachsen-Anhalt hat angesichts des hohen Pachtflächenanteils die Transparenz auf dem Pachtmarkt eine große Bedeutung für Verpächter und Pächter, für die betriebswirtschaftliche Beratung, für Behörden sowie für Gerichte und Sachverständige. Die vorliegenden Zahlen sind Ausdruck der Dürre im vergangenen Jahr. Insgesamt hat die Dürre den Preisanstieg auf dem Pachtmarkt gedämpft.“

Pachtpreise der Landgesellschaft bleiben stabil

Landwirtschaftliche Betriebe, die Flächen von der Landgesellschaft gepachtet haben, können sich auf stabile Pachtpreise einstellen. „Das Finanzministerium und das Landwirtschaftsministerium in Sachsen-Anhalt haben sich darauf verständigt, dass die Pachtpreise in 2018 für die landwirtschaftlichen Flächen der Landgesellschaft Sachsen-Anhalt zum Pachtjahresbeginn 01.10.2019 nicht erhöht werden“, erklärte die Ministerin. „Die Landesregierung stellt sich damit auf die aktuelle Situation ein. Zusammen mit der Dürrehilfe tragen wir durch diese Maßnahmen zur Stabilität und Festigung der landwirtschaftlichen Betriebe in Sachsen-Anhalt bei“. Um existenzbedrohte Betriebe zu sichern, wurde unter anderem das Dürrehilfsprogramm ins Leben gerufen.

Die Pachtpreisinformationen 2018 sind veröffentlicht und können Sie hier abrufen.


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