Seit drei Monaten frei – Polizei warnt vor entlaufenem Rind

Mitte Oktober entlief eine Kuh im Landkreis Landshut. Sie lebt seitdem in den Wäldern der Region und taucht abends hin und wieder in der Nähe eines Hofes auf. Die Polizei warnt aber, dem Tier zu nahe zu kommen, sie sei jetzt wild.

Seit drei Monaten ist nun schon eine Kuh in einem Wald im Landkreis Landshut frei unterwegs. Aktuell hat sie wieder ein Bürger gesehen. Die Polizei warnt aber vor einem Kontakt. Das Tier sei wahrscheinlich aggressiv und unberechenbar.

Entlaufen war das Rind Mitte Oktober 2018 von einem Betrieb in Holzhausen (Lkr. Landshut). Alle Einfangversuche scheiterten, das Tier tauchte unter. Selbst Hubschrauber und Drohnen konnten es nicht mehr aufspüren. Die Polizei geht davon aus, dass sich die Kuh mittlerweile von Menschen entfremdet habe. Sie habe sich auf ihre Urinstinkte beschränkt und falls ihr ein Mensch zu nahe kommt, würde sie durchbrechen.

Auch eine Betäubung durch einen Tierarzt könnte schlimme Folgen für sie haben: Den Cocktail aus Adrenalin und Betäubungs-Medikament könnte sie nicht überleben, berichtet der Bayerische Rundfunk. Man müsse sie irgendwo rein treiben, heißt es weiter. Das sei aber in einem weitläufigen Waldgebiet sehr schwierig.


Diskussionen zum Artikel

von Gerhard Steffek

Komisch -

"Eine Betäubung könnte schlimme Folgen haben". Was machen dann in Afrika die Großwildjäger unter den Wildhütern, die die Tiere aus dem Hubschrauber mit dem Betäubungsgewehr" erlegen", besser? Wo is'n des Hirn?

Diskutieren Sie mit

Tragen Sie mit Ihrem Beitrag zur Meinungsbildung zu diesem Artikel bei.

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Auf Kommentar antworten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen