Lemgo

Spinatdiebe verurteilt

Das Amtsgericht Lemgo hat elf Gemüsediebe verurteilt. Sie waren mit ihren Großfamilien (teils 10 Kinder) regelmäßig zu Diebstahlszügen auf Feldern im Raum Lemgo unterwegs.

Regelmäßig haben ganze Familienclans die Spinatfelder von Ralf Wehmeier bei Lemgo bevölkert. Bevorzugt in den Abendstunden schnitten etliche Personen Spinat und Grünkohl ab und gruben Kartoffeln aus.

Im Frühjahr 2018 platzte dem Landwirt dann der Kragen. Er rief die Polizei und erstattete schätzungsweise 60 bis 80 Anzeigen. Am 14. November verurteilte das Amtsgericht Lemgo nun elf Personen wegen Diebstahls zu Geldbußen im Schnitt von 100 bis 300 Euro. Eine vorbestrafte Frau bekam 70 Tagessätze à 15 Euro, also 1050 Euro. Wer nicht zahlen kann oder will, muss Stunden in einer sozialen Einrichtung ableisten. Ansonsten stellte der Richter die Verfahren wegen geringer Schuld nach $ 153 an Strafprozessordnung ein.

Zusätzlich müssen die Verurteilten ihren Schaden wiedergutmachen und Geld an den Landwirt zahlen. Pro Kilogramm Erntegut müssen sie 1 Euro an den Anbauer zahlen. Das entspricht dem Verkaufspreis für Frischware im Hofladen.

Weitere Gerichtsverfahren finden im Januar 2020 statt. Die Angeklagten kommen vornehmlich aus dem Nahen Osten, wie z.B. dem Irak.


Diskussionen zum Artikel

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von Erwin Schmidbauer

Härte des Rechtstaats???

Ist jetzt die Einstellung der Verfahren die "vollste Härte des Rechtsstaates", die vom bayerischen Innenminister gefordert wurde, als es Drohungen gegen Politiker gab? Wahrscheinlich ist es nur eine Härte für den Bestohlenen, das die Verfahren eingestellt wurden. Wenn ich im Kaufhaus geringwertige Waren stehle, wird dann das Verfahren auch eingestellt oder sind nur die Landwirte rechtliches Freiwild (gewissermaßen ist deren Besitz "vogelfrei)?

von Gerhard Steffek

Diebstahl - Ansichtssache!

Die ursprüngliche Haltung zum Umgang mit den Dhimmis (Ungläubigen) geht aus mehreren Überlieferungen hervor. In einem Brief Umar ibn al-Chattabs (*592 - 644) an einen seiner Gouverneure heißt es: „Weder Du noch die Muslime an deiner Seite sollten die Ungläubigen als Kriegsbeute behandeln und sie (als Sklaven) verteilen... wenn du die Kopfsteuer erhebst, gibt Dir das kein Anrecht auf sie und kein Recht über sie. Hast Du dir überlegt, was für die Muslime nach uns bleiben wird, wenn wir die Ungläubigen gefangennehmen und als Sklaven zuteilen würden? Bei Allah, die Muslime würden keinen Menschen finden, zu dem sie sprechen und aus dessen Arbeit sie Nutzen ziehen könnten. Die Muslime unserer Tage werden sich zeit ihres Lebens (von der Arbeit) dieser Leute ernähren, und nach unserem und ihrem Tod wird für unsere Söhne das gleiche getan von ihren Söhnen und so fort, denn sie sind Sklaven des Volkes der Gläubigen, so lange die Religion des Islam vorherrschen wird. Deshalb erlege ihnen eine Kopfsteuer auf und versklave sie nicht und lasse es nicht zu, daß die Muslime sie unterdrücken oder ihnen Schaden zufügen oder sich über das Erlaubte hinaus an ihrem Eigentum vergehen, sondern halte dich getreulich an die Bedingungen, die du ihnen gewährt und an alles, was Du ihnen gestattet hast.“ ----- Auszug aus dem Artikel "Dhimma" aus Wikipedia (https://de.wikipedia.org/wiki/Dhimma). Die Gedanken zu diesem Artikel bleiben jedem selbst überlassen. ---- Im Übrigen ist gemäß der "Kairoer Erklärung zu den Menschenrechten im Islam" nur der ein Mensch, der ein "Rechtgläubiger" ist. Da stellt sich doch gleich die Frage: "Was sind dann die Anderen". Wobei sich diese wiederum aus Obigem ergibt. Abgesehen von denen, die nicht zu den "Völkern der Schrift" (Juden und Christen) gehören. Die konnten ohne weiteres versklavt werden. Ende der Sklaverei im arabischen Raum erst im 20. Jhd! Wieso braucht der Islam eigentlich eine eigene Erklärung zu den Menschenrechten? Sind die nicht universell?

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