"Die Afrikaner"

Tönnies entschuldigt sich für rassistische Äußerung

Clemens Tönnies hat sich für eine Äußerung über den angeblichen Zusammenhang von Energieversorgung, Klimawandel und Überbevölkerung in Afrika entschuldigt.

Clemens Tönnies (63) hat sich beim Tag des Handwerks in Paderborn in der Wortwahl vergriffen. Laut den Westfälischen Nachrichten kritisierte er vor 1600 Gästen Steuererhöhungen im Kampf gegen den Klimawandel. Stattdessen solle man lieber jährlich 20 Kraftwerke in Afrika finanzieren. „Dann würden die Afrikaner aufhören, Bäume zu fällen, und sie hören auf, wenn’s dunkel ist, Kinder zu produzieren“, sagte Tönnies.

In den sozialen Netzwerken erntete er dafür viel Protest. Manche fordern ihn zum Rücktritt als Aufsichtsratschefs des Fußball-Bundesligisten FC Schalke 04 auf.

Inzwischen hat sich Tönnies entschuldigt. "Ich möchte meine Aussage zum Thema Auswirkungen beim Klimawandel richtigstellen. Ich stehe als Unternehmer für eine offene und vielfältige Gesellschaft ein. Meine Aussage zum Kinderreichtum in afrikanischen Ländern tun mir leid. Das war in Inhalt und Form unangebracht und falsch", ließ er per Twitter und über einen Unternehmenssprecher mitteilen.

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Wenn es noch einmal Streit zwischen Clemens und Robert Tönnies gibt, wird der Schlachthof verkauft. So haben sich die beiden 2017 geeinigt. Nun ist der Fall offenbar eingetreten und führt zu Zwist.

Schlachtkonzern-Chef Clemens Tönnies fordert einen "nationalen Tierwohlkonsens". Das staatliche Tierwohllabel ist seiner Meinung nach "goldrichtig".


Diskussionen zum Artikel

von Erwin Schmidbauer

Wie kann man so blöd formulieren?

Der Grundgedanke war schon richtig: wir müssen die wirtschaftliche Entwicklung in Afrika fördern (und nicht nur in Afrika), damit nicht weiter Wälder gerodet werden müssen, um für die Kinderschar Nahrung zu beschaffen. Das Bevölkerungswachstum muss verringert werden, auch um die ... mehr anzeigen

von Rudolf Rößle

Arabische Welt

hat uns im Mittelalter einen Segen an Kultur und Wissenschaft beschert, wo bei uns Hexen verbrannt wurden. Wie so die Menschheit immer abstürzt, obwohl das Wissen um Weisheit und Friedfertigkeit vorhanden ist, kann nur mit falschen Vorbildern in der Gesellschaft begründet sein und ... mehr anzeigen

von Werner Hirsch

Wer die Wahrheit sagt.....

….. der braucht ein schnelles Pferd. - Dies gilt ganz speziell im politisch überkorrekten Deutschland.

von Eckehard Niemann

Wer so geringschätzig über Menschen in Afrika denkt -

Ein Mensch, der so geringschätzig über Menschen in Afrika denkt - kann der anders über abhängig Beschäftigte oder Bauern denken?

von Eckehard Niemann

Zurücktreten, Herr Tönnies!

Kommentar von Timur Tinc in der Frankfurter Rundschau am 02.08.19 : "Zurücktreten, Herr Tönnies! Dass Clemens Tönnies für seine Aussage von Teilen des Publikums Applaus erhielt, zeigt, dass es in dieser Gesellschaft ein tiefgreifendes Rassismusproblem gibt. ----- In dem 2012 ... mehr anzeigen

von Eckehard Niemann

Rassismus

"Rassismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen!"

von Jens Geveke

eine solche Aussage ist aber für jemanden in der Öffentlichkeit so unangemessen. Das eine Familie in Afrika 5 oder 6 Kinder hat, liegt einfach oft daran, dass eine Vielzahl an Kinder aus der Sicht der Familie eine finanzielle Absicherung ist und es um das Überleben der Familie geht. ... mehr anzeigen

von Wolfgang Rühmkorf

Er hätte es wohl anders ausdrücken sollen, aber inhaltlich stimme ich Ihm zu. Der Übervölkerung der Erde sollte man durch Aufklärung und die Populationsentwicklung lenkende Hilfen begegnen, bevor es die Natur in inhumaner Weise durch Kriege, Krankheiten und Unterernährung selbst ... mehr anzeigen

von Gerhard Steffek

Fauxpas???

Wo er recht hat, hat er recht!! Eines der Grundübel unserer heutigen Zeit ist nunmal die zunehmende Überbevölkerung. Haben wir doch mittlerweile ca. 820 Mio. hungernder Menschen. Aber in den Augen unserer Gutmenschen darf man das natürlich nicht sagen. Aber ausgerechnet mit diesem ... mehr anzeigen

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