Flächenfraß

Umweltschützer für klare Regeln gegen Flächenverbrauch auch in Gemeinden

Der Bund Naturschutz in Bayern (BN) hat klare Regeln für Gemeinden gegen den Flächenverbrauch gefordert.

Der BN-Landesvorsitzende Richard Mergner monierte am vergangenen Mittwoch, dass der 5-Hektar-Richtwert, der im bayerischen Landesplanungsgesetz verankert werden solle, heruntergerechnet für Gemeinden in diesen nicht verpflichtend sein solle. Mergner zeigte sich überzeugt, dass der hohe Flächenverbrauch eines der größten Umweltprobleme Bayerns sei.

Verpflichtende Flächenausweisungskontingente

Der bisherige Ansatz der Landesregierung, der rein auf Freiwilligkeit setze, sei gescheitert. „Wir brauchen daher verpflichtende Flächenausweisungskontingente für die Gemeinden, um den unverbauten Boden, einer unserer wichtigsten Lebensgrundlagen, auch für zukünftige Generationen zu erhalten“, forderte der BN-Landesvorsitzende. Er verwies auf Vorschläge von Wissenschaftlern, Planungsverbänden, Politikern und Umweltvereinigungen, wie das 5-Hektar-Ziel für Kommunen verpflichtend gestaltet werden könnte. Ganz gleich, welches Modell zur Anwendung kommen würde, bestehe Einigkeit darüber, dass das bayernweite Ziel heruntergebrochen und verpflichtend gemacht werden müsse, berichtete Mergner. Ergänzt werden sollte aus seiner Sicht ein solches Ziel mit Maßnahmen, die den Kommunen die Innenentwicklung erleichtern.


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