Erntehelfer

Unterkünfte in nordrhein-westfälischen Sonderkulturbetrieben sind in Ordnung

Viele Gemüsebauern in NRW haben laut ihrem Verband sehr unter den Verdächtigungen gelitten, auch sie würden wie in der Fleischwirtschaft Billiglöhner aus Osteuropa schlecht behandeln.

Die Erntehelfer in den Sonderkulturbetrieben in Nordrhein-Westfalen sind ordnungsgemäß entsprechend den im Rahmen von COVID-19 geforderten Hygienemaßnahmen untergebracht. In lediglich drei von 250 von der Arbeitsschutzverwaltung kontrollierten landwirtschaftlichen Betrieben wurden gravierende Mängel festgestellt.

Darauf weisen der Provinzialverband Rheinischer Obst- und Gemüsebauer und der Rheinische Landwirtschafts-Verband (beide Bonn) hin. Einige Betriebe seien sehr vorbildlich hinsichtlich der Umsetzung der Hygienemaßnahmen vorbereitet gewesen.

„Unsere Betriebe sind zu Unrecht mit der Fleischindustrie in einen Topf geworfen worden“, so Christoph Nagelschmitz, Präsident des Provinzialverbandes. Schon seit dem EU-Beitritt der osteuropäischen Herkunftsländer der Erntehelfer hätten die Verbände ihre Mitglieder vor dem Abschluss von Werkverträgen gewarnt. Dies zeige sich jetzt im Ergebnis der Kontrollen. Seit jeher seien die Betriebe für die Unterbringung der Erntehelfer verantwortlich.

„Die Sonderkulturbetriebe haben in den letzten Monaten Unglaubliches geleistet“, stellte Bernhard Conzen, Präsident des Rheinischen Landwirtschafts-Verbandes, fest. Zusätzlich zur Unsicherheit, ob überhaupt Erntehelfer einreisen und die Ernte eingebracht werden könnte, hätten die Betriebsleiter und ihre Familien umfangreiche Hygienemaßnahmen umsetzen und zusätzliche Unterkünfte organisieren müssen. Denn schließlich sei maximal eine halbe Belegung der bestehenden Unterkünfte erlaubt, erinnerte Conzen. „Ich kann den Betriebsleitern und ihren Familien nur danken für das große Engagement“, so Conzen.

„Viele Betriebsleiter haben sehr unter den falschen Verdächtigungen gelitten, die im Zusammenhang mit dem Skandal in der Fleischwirtschaft auch gegen die Obst- und Gemüseerzeuger erhoben worden sind“, monierte Nagelschmitz Äußerungen von Politikern. Selbst langjährige Nachbarn hätten gemeint, die Betriebsleiter angesichts der angeblichen Missstände bei der Unterbringung der Erntehelfer zur Rede stellen zu müssen. „Wir sind froh, dass jetzt bewiesen ist, dass die Anschuldigungen gegen unsere Branche falsch sind“, ergänzte Conzen.

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Diskussionen zum Artikel

von Erwin Schmidbauer

Abwarten

Für Sensationsmedien ist nicht interessant dass 247 von 250 Betrieben die Vorschriften eingehalten haben, sondern dass eben 3 es nicht haben. Wir werden sehen, ob diese drei Betriebe in den Medien groß thematisiert werden: denn nur schlechte Nachrichten sind für viele gute aufmacher!

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