Green Legend

Vegan: PHW-Gruppe führt neue Fleischersatzmarke ein

PHW steigt mit einer neuen Produktlinie in den boomenden Markt der Fleischersatzwaren ein. Unter der Marke Green Legend gibt es Fisch, Fleisch und Geflügelalternativen.

Green Legend nennt die PHW-Gruppe (Wiesenhof) ihre neue vegane Fleischersatzlinie. Es gibt fünf vegane Wurstprodukte sowie sechs Fleisch- und Fischalternativen für den Frische-Bereich auf Pflanzenbasis an. Damit will das niedersächsische Familienunternehmen gezielt die Flexitarier ansprechen, die bewusst von Zeit zu Zeit zu pflanzlichen Alternativen statt zu Fleisch oder Fisch greifen.

„Unsere neuen Green Legend Produkte schaffen ein Geschmackserlebnis, das sehr nah an das Original herankommt“, sagt Marcus Keitzer, PHW-Vorstand für Alternative Proteinquellen. Der Ansatz der PHW-Gruppe im Geschäftsfeld der Alternativen Proteinquellen basiert dabei auf vier Säulen. Die erste Säule sind die eigenen veganen Produkte, zu denen nun das Green Legend Sortiment gehört. Die zweite Säule basiert auf Vertriebspartnerschaften. Darüber hinaus investiert die PHW-Gruppe in strategische Beteiligungen. Die vierte Säule beinhaltet die Gründung des Joint Ventures Green Meadows zwischen LiveKindly und der PHW-Gruppe.

Übersicht

Übersicht vegane Produkte (Bildquelle: PHW)

Bei jedem Produkt wird zu 100% auf tierische Inhaltsstoffe verzichtet – also kein Ei und keine Milch sowie kein Milchzucker (Laktose). Die Green Legend Produkte sind rein pflanzlicher Genuss, aber bei vollem Geschmack des Fleisch-Originals. Darüber hinaus sind die veganen Produkte im Vergleich zu vielen anderen Fleischersatzprodukten im Markt ohne Zusatz von Soja, Geschmacksverstärkern, Palmfett und Kokosöl. Hauptzutaten sind stattdessen traditionelle Ackerfrüchte wie Erbsen, Ackerbohnen, Mais und Weizen.

Die Gründe, warum auf Alternativprodukte zurückgegriffen wird, sind laut dem Unternehmen vielfältig: "Der Gesamtmarkt für Fleischersatz-Produkte boomt. Im 1. Halbjahr 2020 ist der Absatz um 64,9% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen – wir sehen in diesem Marktsegment noch viel Potenzial“, erläutert Dr. Ingo Stryck, Geschäftsführer Marketing bei Wiesenhof. Zudem würden die Alternativprodukte ihren Originalen in der Einsetzbarkeit in nichts nachstehen: Die Neukreationen eigneten sich gleichermaßen für die klassische als auch für die kreative Küche.


Diskussionen zum Artikel

von Christian Bothe

Fleischersatzlinie

Na dann guten Appetit! Die Apotheken und Reformhäuser werden sich schon freuen, um Nahrungsergänzer, sprich Vitamine, mehr verkaufen zu können...

von Stephan Laqua

Die sind doch schon lange voll davon...

Ich glaube eher, die werden weniger Blutdrucksenker und Kalziumtabletten verkaufen. 80% der Vitaminpräparate werden heute eh an die "Nutztiere" verfüttert. https://kurier.at/wissen/gesundheit/vegane-mythen-im-faktencheck/400035163

von Heinrich-Bernhard Muenzebrock

Fleischersatz

Ich habe es schon mehrfach geschrieben: "Fleischersatz" besteht nur zu einem kleinen Teil aus wertvollen Inhaltsstoffen, aber zum größten Teil aus Substituten!!. Es ist ein minderwertiger Fleischersatz, der aber seine Käuferschicht in den teilweise ideologisch verblendeten jungen ... mehr anzeigen

von Stephan Laqua

Wenn man etwas öfter schreibt, wird es nicht gleichzeitig richtig.

Wenn sie sich hier: https://de.openfoodfacts.org/kategorie/de:salami/zutaten mal anschauen wollen, was sich so in Salami befindet. (Spoiler: 568 Stoffe können drin sein.) Im Moment sterben die meisten Menschen an Herz-Kreislauferkrankungen, die Im Zusammenhang mit dem Konsum von ... mehr anzeigen

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