Tilo Freiherr von Wilmowsky-Preis

VLI ehrt Unternehmerin Cornelia Horsch

Die Verbindungsstelle Landwirtschaft-Industrie (VLI) vergab vergangene Woche zum neunten Mal ihren Tilo Freiherr von Wilmowsky-Preis. Preisträger ist in diesem Jahr Cornelia Horsch.

Im Rahmen ihrer Frühjahrstagung in Rheinmünster verlieh die Verbindungsstelle Landwirtschaft-Industrie am 27. April bereits zum neunten Mal ihren Tilo Freiherr von Wilmowsky-Preis an eine Persönlichkeit, die sich um das deutsche Agribusiness verdient gemacht hat. Preisträgerin ist Frau Cornelia Horsch, Mitglied der Geschäftsleitung der Horsch Maschinen GmbH.

Vision für eine nachhaltigere Landwirtschaft

In seiner Laudatio würdigte der Jury-Vorsitzende Dr. Josef Krapf das außerordentliche Engagement der Preisträgerin für ihr Unternehmen, die gesamte Branche und über den Tellerrand hinaus. Es werde eine Unternehmerin ausgezeichnet, die in ganz besonderer Weise die Ziele der VLI in Ihrem Handeln widerspiegele: Frau Horsch sei Geschäftsführerin eines Familienunternehmens aber auch Landwirtin, aufgewachsen auf einem landwirtschaftlichen Betrieb in Frankreich, und verheiratet mit Michael Horsch, der nicht nur Firmengründer, sondern immer auch Bauer geblieben sei.

Zusammen mit ihrem Mann verfolge sie mit Leidenschaft die Vision von einer nachhaltigeren Landwirtschaft. Mensch und Umwelt seien ihr außerordentlich wichtig, daher zeichne sich ihre Unternehmensführung durch modernes Personalmanagement aus. Auch ehrenamtlich sei die Preisträgerin in vielen Bereichen aktiv. Daher habe sich die Jury für sie als Trägerin des VLI-Ehrenpreises 2022 entschieden.

Der VLI-Ehrenpreis wird seit 2012 verliehen. Zu den Preisträgern gehören Gerd Sonnleitner, Prof. Dr. Stefan Tangermann, Philip von dem Bussche, Prof. Dr. Dr. h.c. Wolfgang Friedt, Manfred Nüssel, Prof. Dr. Dr. h.c. mult. Ernst Kalm, Carl-Albrecht Bartmer und Prof. Dr. Regina Birner.

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