Saisonarbeit in Brandenburg

Vogel und Lange danken Erntehelfern

Polnische Berufspendler erhalten in Brandenburg eine Aufwandsentschädigung von 65 Euro pro Tag, hinzu kommen Zuschläge für Familienmitglieder. Politiker bedanken sich bei den Helfern schriftlich.

Brandenburgs Europaministerin Katrin Lange und Landwirtschaftsminister Axel Vogel haben sich bei den Erntehelferinnen und Erntehelfern bedankt, die Brandenburgs Agrarbetrieben trotz der Corona-Pandemie ihre Arbeitskraft zur Verfügung stellen. Diese Saisonarbeitskräfte kommen häufig aus mittel- und osteuropäischen Ländern.

In einem mehrsprachigen Schreiben der beiden Landesminister heißt es: „Wir erleben aufgrund der Verbreitung des Coronavirus schwierige Zeiten. Die Reisemöglichkeiten zwischen Ihrem Heimatland und Deutschland sind schwieriger geworden. Möglicherweise nehmen Sie ohnehin in Kauf, länger von Ihrer Familie getrennt zu sein. Dennoch stellen Sie einem unserer landwirtschaftlichen Betriebe Ihre Arbeitskraft weiterhin zur Verfügung. Ihre Arbeit als Erntehelfer ist für unser Bundesland sehr wichtig. Sie tragen damit dazu bei, dass die Lebensmittelversorgung bei uns gesichert ist. Dies möchten wir ausdrücklich würdigen und Ihnen unseren Dank aussprechen.“

Fachverbände wie der Bauernverband, der Bauernbund, der Gartenbauverband, der Verband der Ostdeutschen Spargel- und Beerenobstanbauer, der Spreewaldverein und pro agro e.V. sind von Ministerin Lange und Minister Vogel gebeten worden, diesen Dank über ihre Mitgliedsbetriebe an die Erntehelfer weiter zu geben.

Die Landwirtschaft leidet derzeit darunter, dass ein Teil der Saisonarbeitskräfte in diesem Jahr wegbleibt. Brandenburgs Landes- und die Bundesregierung steuern hier entgegen. Polnische Berufspendler erhalten eine Aufwandsentschädigung von 65 Euro pro Tag, hinzu kommen Zuschläge für Familienmitglieder. Es gibt neue Bundesregelungen zum Einsatz von heimischen Erntehelferinnen und Erntehelfern. Und es stehen Internetportale zur Vermittlung heimischer Saisonarbeitskräfte zur Verfügung.


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