Wie viel Land(-wirtschaft) steckt in der Stadt?

Wie zwei Welten prallen Stadt und Land immer stärker aufeinander. Doch statt schwarz-weiß Malerei braucht es mehr denn je Ideen zur Annäherung. Denn die Konflikte zeigen auch: Landwirtschaft muss sich wandeln.

Für viele Städter ist Landwirtschaft vor allem eines: Weit weg. Kontakte zu „echten“ Landwirten werden immer seltener. Nicht einmal jeder zweite Stadtbewohner hat schon persönlich mit einem Landwirt gesprochen, geschweige denn einen Hof besucht, stellte das Forsa-Institut jüngst in einer Studie fest. Andersherum sieht es ganz ähnlich aus: Metropolen wie Berlin, Hamburg oder Köln sind oftmals kilometerweit entfernt. Urbane, alternative Lebensweisen und Einstellungen erscheinen im eigenen – ländlichen – Alltag deplatziert.

Eine Distanz mit Konfliktpotential – das zeigt nicht zuletzt ein Blick in die deutsche Talkshowlandschaft: Hier der verklärte Veganer, dort der Großagrarier mit Massentierhaltung. Hier bio, dort konventionell. Doch statt platter Pauschalisierungen und schwarz-weiß Malerei, sind vielmehr innovative Ideen, Projekte und Menschen gefragt, die Stadt und Land wieder einander näherbringen.

Dem sind unsere Kollegen von f3 - farm. food. future. nachgegangen.

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Artikel geschrieben von

Stefanie Awater-Esper

Korrespondentin Berlin

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerhard Seeger

@ Wilhelm Grimm,...

... nach heutiger Lesart ist der kleine Fritz aber nicht lernfaul oder schlichtweg dumm, er ist kreativ und ermittet bei seinen Bemühungen alternative Ergebnisse.

von Wilhelm Grimm

Wenn der kleine Fritz in der Schule rechnet

und zu einem falsches Ergebnis kommt, muss nicht die Mathematik geändert werden, nein, nein, nein! Fritz muss besser lernen.

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