Wilfried Häfele neuer Geschäftsführer des Evangelischen Bauernwerks

Der Geschäftsführer des Evangelischen Bauernwerks, Wilfried Häfele, ist in den kirchlichen Dienst übernommen worden. Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch lobte das Bauernwerk als wichtigen Partner für gemeinsames Leben und Lernen. Hohebuch wirke segensreich und erfolgreich im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Stärkung der Unternehmerpersönlichkeit.

Wilfried Häfele (Bildquelle: Evangelischen Bauernwerk)

Im Rahmen der Mitgliederversammlung des Evangelischen Bauernwerks am 1. Dezember in Oberensingen wurde Geschäftsführer Wilfried Häfele im Gottesdienst feierlich in den kirchlichen Dienst eingesetzt.

Der Geschäftsführer, der seit März im Amt ist, habe sich „vom ersten Tag an voll reingeworfen“, heißt es in einer Pressemitteilung. Neben den langen To-Do-Listen im Tagesgeschäft kümmere sich Häfele vor allem um die Belange der Bauern. Das Evang. Bauernwerk und sein Geschäftsführer hätten den Blick immer auf die Menschen, die mit und in der Landwirtschaft leben. Dass sie gemeinsam etwas bewegen können, sei Bernd Kraft zuversichtlich.

Staatssekretärin lobt Arbeit des Bauernwerks

Auch Staatssekretärin Friedlinde Gurr-Hirsch überbringt ihre Glückwünsche zur kirchlichen Einsetzung. Als wesentliche Herausforderungen für die Zukunft sieht sie den Dialog zwischen Landwirtschaft und Gesellschaft. Das umfangreiche Angebot in Hohebuch unterstützt dabei. Gurr-Hirsch beschreibt Bildung als den Schlüssel, an Zukunftsaufgaben ranzugehen. Klimaschutz und nachhaltiges Handeln gehören ebenso zu den Herausforderungen der nächsten Jahre: „Wir leben alle über unsere Verhältnisse“, deshalb müssen Gewohnheiten geändert werden. Die Biodiversität ist „unser Schatz“, aber als Christ gilt es auch die soziale Nachhaltigkeit im Blick zu haben, hebt Gurr-Hirsch vor.

Es gehe künftig nicht mehr um Wachstum, sondern um ökonomische und ökologische Nachhaltigkeit in allen Bereichen der Wirtschaft und der Gesellschaft weltweit. Die Staatssekretärin sieht das Evang. Bauernwerk hier als wichtigen Partner für gemeinsames Leben und Lernen. Hohebuch wirkt ihrer Meinung nach segensreich und erfolgreich im Bereich Persönlichkeitsentwicklung und Stärkung der Unternehmerpersönlichkeit. In der heutigen Zeit gelte es Kompetenzen der Selbstdarstellung, Entscheidungsfähigkeit, Toleranz und v.a. Selbstsicherheit zu fördern. Das alles umfasse das Bildungsangebot in Hohebuch. Landwirtschaft müsse den Dialog leben, wie es z.B. im Projekt Landleben-live umgesetzt wird.

Klaus Mugele, Vizepräsident des Landesbauernverbands, betont die Wichtigkeit des Austauschs unter den bäuerlichen Organisationen. Die öffentlichen Diskussionen beschäftigen den gesamten Berufsstand, der sich im Durcheinander zurechtfinden muss. Die Sorgen, der zunehmende Druck und die Überlastung auf den Höfen und in den Familien sind bedrückend. Es ist eine wichtige gemeinsame Aufgabe, vereins- und verbandsübergreifend, entsprechende Hilfestellungen und Problemlösungen anzubieten. Erste Gespräche mit Häfele sind bereits geplant.

Artikel geschrieben von

Alfons Deter

Redakteur top agrar Online

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