Rheinland-Pfalz

Wissing erhöht Mittel für innovative Landwirtschaft

Aufgrund der großen Nachfrage aus der Landwirtschaft zum Programm „Europäische Innovationspartnerschaft Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit (EIP-Agri)“ erhöht RLP die Fördersumme.

Der rheinland-pfälzische Landwirtschaftsminister Dr. Volker Wissing erhöht die Fördermittel für innovative Vorhaben um zwei auf 5 Mio. Euro Landes- und ELER-Mittel. So können noch mehr Landwirte mit ihren Partnern innovative Ideen umsetzen.

„In Rheinland-Pfalz wird kräftig an Innovationen für die Landwirtschaft geforscht. Das zeigt die enorme Nachfrage nach unserem Förderaufruf für innovative Vorhaben in der Landwirtschaft. Um unsere Landwirte noch stärker zu unterstützen, erhöhen wir die Mittel und ermöglichen weitere Innovationen in der Landwirtschaft“, sagte Wissing.

Mit dem Förderaufruf können Landwirte zusammen mit Akteuren aus Wissenschaft, Beratung oder Unternehmern im vor- und nachgelagerten Bereich nachhaltige und innovative Lösungsansätze erarbeiten, etwa im Bereich des Klima-, Insekten-, Tier oder Umweltschutzes. Die Zusammenarbeit erfolgt im Rahmen eines jeweils definierten Innovationsvorhabens als Operationelle Gruppe (OG) und wird fachlich von einem Innovationsdienstleister unterstützt und beraten.

Die Bewerbungsfrist für die „Europäische Innovationspartnerschaft Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit“ läuft noch bis 31. Juli 2020. Weitere Informationen (Beschreibung der Fördermaßnahme, Bewerbungsformular) sind auf der Homepage unter s.rlp.de/innovationspartnerschaft veröffentlicht.

Info

Im Rahmen des 3. Förderaufruf für die Teilmaßnahme „Europäische Innovationspartnerschaft Landwirtschaftliche Produktivität und Nachhaltigkeit (EIP-Agri)“ können Projektvorschläge zu folgenden Leitthemen eingereicht werden:

  • „Landwirtschaft 4.0“ - Digitalisierung in der Landwirtschaft - Überführung von Informationen von einer analogen in eine digitale Speicherung, Automation von Prozessen und Geschäftsmodellen durch die Vernetzung von digitaler Technik sowie von Informationen und den Anwenderinnen und Anwendern in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft
  • Tierschutzgerechte und nachhaltige Nutztierhaltung - Lösungsansätze für gesundheits- und verbraucherorientierte sowie besonders tiergerechte Haltungs- und Zuchtverfahren
  • Lösungsansätze für eine nachhaltige, ressourcen-, klima- und umweltschonende sowie tiergerechte Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft
  • Entwicklung effektiver und umweltgerechter Anbau- und Nutzungsverfahren (Pflanzenproduktion, Sorten, Düngung, Bodenbearbeitung, Weinbau, Beregnung, etc.)
  • Erarbeitung von Lösungsansätzen zur Eindämmung des Klimawandels und zur Anpassung an seine Folgen
  • Verbesserung der wirtschaftlichen Rentabilität für die Primärerzeuger und Stärkung der Akteure entlang regionaler Wertschöpfungsketten in der Land-, Forst- und Ernährungswirtschaft (einschließl. vor- und nachgelagerter Bereiche)


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