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Blockchain in der Landwirtschaft: Maximale Transparenz

Die Blockchain soll landwirtschaftliche Lieferketten rückverfolgbar und transparenter machen. Das zeigen erste Anwendungsbeispiele. Inwieweit die Technologie zum Einsatz kommt, ist aber noch offen.

Wurden die Schweine wirklich auf Stroh gehalten? Ist das für die Milchkühe gelieferte Sojafutter tatsächlich gentechnisch unverändert? Stammt die aufgestallte Ferkelpartie aus ein- und demselben Bestand? Während Handelsbeziehungen heute oft auf Vertrauen basieren, fordern Landwirte, Händler oder Verbraucher immer häufiger rückverfolgbare Frachtwege und lückenlose Herkunftsnachweise. Die Blockchain-Technologie soll die exakte Rückverfolgbarkeit von Produkten in landwirtschaftlichen Lieferketten ermöglichen. Im Paradebeispiel dient Blockchain zur Steigerung der Lebensmittelsicherheit.

So hat etwa der IT-Konzern IBM mit „Food Trust“ ein System entwickelt, das der US-Einzelhandelsriese „Walmart“ nutzt. Er verfolgt unter anderem Salat und Schweinefleisch zurück, um gewappnet zu sein, falls Lebensmittel mit Bakterien kontaminiert werden.


Dazu war es 2006 in den USA bei der Ausbreitung von E.coli auf Spinat gekommen, dem drei Todesfälle zugeschrieben wurden. Auch in Deutschland ist der jüngste Skandal nicht allzu lang her: 2011 ging die EHEC-Infektion um, die 53 Todesfälle nach sich zog, und schließlich auf Keimsprossen zurückzuführen war. In beiden Fällen gelang die Rückverfolgung ohne Blockchain, dauerte aber bedenklich lange.

Konsequenzen für Landwirte

Für Landwirte – die etwa, wie im Beispiel, ihre Ware an Walmart liefern – bedeutet das Folgendes: Sie sind die erste Instanz, die die Ursprungsdaten in die Blockchain einfügt. Ein Schweinehalter kann also zum Beispiel Informationen...

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