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Bio-Erzeugergemeinschaft: „Bedeutung von Regionalität steigt“

Die Bio-Erzeugergemeinschaft Fürstenhof vermarktet u. a. Bio-Eier und Bruderhahn-Produkte. Trotz des derzeit spürbaren Umsatzrückgangs sieht sie sich durch die regionale Produktion gut aufgestellt.

23 Betriebe gehören zu der Erzeugergemeinschaft Fürstenhof aus Finkenthal in Mecklenburg-Vorpommern, die zusammen zu den größten Herstellern für Bio-Eier in Deutschland zählt. Rund 300.000 Hennen legen in zwölf Betrieben und rund 40 Ställen die Eier. In zwei Aufzucht-Betrieben wachsen die Hennen und Hähne zusammen auf. Seit 10 Jahren geht die Bio-Erzeugergemeinschaft Fürstenhof neue Wege in der Hühnerhaltung und vermarktet unter der Marke "haehnlein" unter anderem Fleisch und Eier aus Bruderhahnaufzucht an den Handel. Wir sprachen mit Leonie Behrens, die die Erzeugergemeinschaft gemeinsam mit ihrer Familie leitet und den Bereich Marketing verantwortet, über die aktuelle Situation und wie sich diese auf die Produktion und den Umsatz auswirkt.

Frau Behrens, welche Auswirkungen haben die aktuelle politische und gesundheitliche Lage auf die Bio-Landwirtschaft des EZ Fürstenhof? Wie wirken sich diese insbesondere auf Futtermittel und Betriebskosten aus?

Leonie Behrens: Energie- und Rohstoffknappheit ziehen sich schon durch die gesamte Corona-Zeit. Dieser Trend ist also schon länger abzusehen, doch die aktuelle politische Situation in Europa hat zu einer Kostenexplosion in diesen Bereichen geführt. Da Osteuropa ein großer Lieferant für unsere Bio-Futterkomponenten wie Weizen, Sonnenblumen oder Soja ist, sind wir davon stark betroffen.

Wir haben schon vor der Pandemie begonnen, uns unabhängiger zu machen und bauen unsere Bio-Eier in einem möglichst regionalen Kreislauf an. Unseren Energiebedarf können wir zu großen Teilen über Photovoltaik- und Biogasanlagen...

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