Reportage

Beef Kings bieten Cuts für den Grill

Gemeinsam vermarkten drei Mutterkuhhalter das Fleisch ihrer Rinder. Bio passt nicht zum Image.

Drei Freunde, zwei Betriebe und eine Geschäftsidee: Fleisch aus Mutterkuhhaltung hochwertig vermarkten und so mehr Wertschätzung und Wertschöpfung schaffen. Ihre Zielgruppe: BBQ-Profis und regionale Kunden. Unter der Marke „Beef Kings“ vermarkten Johannes Schlemermeyer, Hauke und Jan-Hennig Kahrs aus Nienburg (Niedersachsen) das Fleisch ihrer Mutterkuhherden im Nebenerwerb.

Schlemermeyer hält eine Herde mit 20 Blonde d’Aquitaine-Kühen und eine Herde mit fünf White Galloway-Kühen. Seine Tiere sind im Herdbuch eingetragen, genauso wie die Deutsch Shorthorn-Herde der Kahrs Brüder. Neben den acht reinrassigen Mutterkühen haben sie noch fünf Highland-Kreuzungen. „Wir wollten die Rasse ganzjährig auf Naturschutzflächen halten. Doch das Projekt haben wir beendet, als ein Wolf in der Nähe drei Kälber gerissen hat“, bedauert Jan-Hennig Kahrs. Die Flächen nutzen sie nicht mehr als Weide. Die Galloways und Shorthorns sind aber ganzjährig draußen und die Blond d’Aquitaine im Winter teilweise im Stall.

Gemeinsam vermarkten

Schlemermeyer hatte 2016 mit der Direktvermarktung begonnen. Hauke Kahrs kam zwei Jahren später dazu. Seit Anfang 2020 vermarkten die drei Freunde...