Bella Italia Plus

Wie bauen die Rinderhalter in Italien? Lässt sich von ihnen etwas abgucken? top agrar hat sich bei Milchviehhaltern und Bullenmästern in Oberitalien umgesehen.

Maisstroh als Einstreu: Eine beliebte und günstige Einstreu-Alternative zu Getreidestroh ist Maisstroh. Das Material entsteht beim Dreschen von Körnermais. Die Landwirte lassen es trocknen, schwaden es zusammen und pressen es in Rundballen. Es eignet sich für Kälber und Jungrinder, aufgrund möglicher Hygienemängel aber weniger für Trockensteher. Der Mist lässt sich problemlos mit dem Miststreuer wieder ausbringen.

Waben-Liegeboxen: Einige italienische Milch-erzeuger haben schon seit über zehn Jahren Waben-einsätze in ihren Tief-boxen verbaut. Diese sind mit Sand befüllt. Sie reduzieren den Materialaustrag, erhöhen den Liegekomfort und schonen die Gelenke. Wichtig sei aber, dass immer ausreichend eingestreut ist. Dazu eignen sich beispielsweise trockene Reishülsen.

Schräge Curtains: In Italien fließen die Curtains fast immer erst nach Abschluss der Stallkonstruktion in die Planung ein. Um sie dennoch montieren zu können und vor dem Verbiss der Rinder zu schützen, sind sie meist schräg angebracht. Positiver Nebeneffekt: An den Stallfronten sind die Mistschieber komplett mit überdeckt. Es kann keine Luft hindurch-ziehen.

Kompostställe mit Kokosfasern: Auch in Italien setzen einzelne Rinderhalter auf Kompostställe. Dieser Freilaufstall für Färsen hat einen...


Diskussionen zum Artikel

Kommentar schreiben

Sie müssen sich anmelden um Kommentare zu bewerten

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen

Kommentar melden

Abbrechen

Sie haben noch kein Benutzerkonto?

Benutzerkonto erstellen