Interview

Blauzunge und Transport bremsen Kälberhandel Plus

Vermarkter können Kälber ohne Impfschutz aus Blauzungen-Restriktionsgebieten seit Mitte Mai nicht innerhalb Deutschlands verkaufen. Wie wirkt sich das aus?

Mathiak: Probleme haben die Betriebe, deren Kühe noch nicht geimpft sind. In Bayern waren Mitte Mai rund 6% der Kühe geimpft, bei uns in Baden-Württemberg 40%. Deshalb ist die Situation hier noch nicht so dramatisch. Dennoch liegen die Preise für Fleckvieh-Kälber ohne Impfschutz bisher schon 50 Cent bis einen Euro je kg niedriger. Aktuell sind aber noch ungewöhnlich wenig Kälber auf dem Markt und die Nachfrage ist saisonal bedingt rege. Das wird sich ändern und der...


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