Guter Start für gesunde Fresser

Um Fresser von verschiedensten Milchviehbetrieben gesund aufzuziehen, sind alle Beteiligten gefordert. Welche Voraussetzungen für einen guten Start die Ursprungsbetriebe, die Transporteure und die Aufzuchtbetriebe erfüllen müssen, berichten ein Tierarzt und ein Praktiker.

Eine Gruppe von 100 Fressern kommt nicht selten von 95 verschiedenen Milchviehbetrieben. Diese füttern die Kälber unterschiedlich, führen verschiedene Prophylaxemaßnahmen durch und unterscheiden sich in der Keimbelastung auf ihren Betrieben. Das macht die erfolgreiche Fresseraufzucht zur Herausforderung.

Erfahrungen von spezialisierten Tierärzten zeigen, dass Impfungen direkt nach der Ankunft der Kälber auf den Fresseraufzuchtbetrieben den Start deutlich erleichtern: Die Kälber erhalten dann am Tag des Einstallens eine Impfung gegen die Atemwegserreger BRSV, Parainfluenza 3 und M. haemolytica und eine Versorgung mit Vitaminen. Aufgrund der Vielzahl der Herkunftsbetriebe ist aus Tierschutzgründen häufig zusätzlich eine metaphylaktische Antibiotikabehandlung der ganzen Gruppe gegen Atemwegs- und Durchfallerreger unumgänglich.

Diese Antibiotikabehandlung steht jedoch in der Kritik. In der Aufzucht versuchen Tierärzte sie gemeinsam mit Landwirten zu reduzieren. Denn das Ziel von spezialisierten Fresseraufzüchtern ist, eine gute Tiergesundheit und damit hohe Tageszunahmen von etwa 1250 g/Tag bei möglichst geringem Medikamenteneinsatz zu erreichen. Das gelingt, indem die Betriebsleiter die Haltung und das Betriebsmanagement ständig weiter optimieren.

Gut vorbereitet

Erhalten Bullenkälber bereits im Herkunftsbetrieb eine optimale Versorgung, erleichtert das ihre...

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