Kälber: Drückt der rote Kopf den Preis? Plus

Fleckviehkälber mit rotem Kopf werden oft schlechter bezahlt, weil die Händler von einer geringeren Fleischleistung ausgehen. Eine neue Studie räumt jetzt mit Vorurteilen auf.

Ein kräftiger weißer Kopf, rotes Fell am Körper, ein breiter Rücken und eine schön ausgeformte Keule. So sieht für viele Händler und Mäster das „ideale“ Fleckvieh-Bullenkalb für die Mast aus.

Doch dieser Wunsch scheint immer seltener in Erfüllung zu gehen. Denn die Vermarkter klagen darüber, dass bei den Auktionen zunehmend lange, schmale Tiere mit roten Köpfen, weißem Fell und wenig Bemuskelung aufgetrieben würden (top agrar, Nr. 8/2015, S. 138). Weil sie diesen Tieren automatisch einen höheren Anteil an Red Holstein-Blut (RH) unterstellen und somit von einer schlechteren Mast- und Schlachtleistung ausgehen, erzielen solche augenscheinlich „milchtypischen“ Tiere bisher geringere Erlöse.

Über 11000 Tiere ausgewertet:

Doch stimmt diese Vermutung? Haben allein die Kopf- und Fellfarbe einen Einfluss auf den Preis und die Qualität der Kälber? Dieser Frage ist Helene Huber von der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in ihrer...


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