„Kakao-Sumpf“: Was ist dran an den foodwatch-Vorwürfen? Premium

Anfang Oktober hat die Nicht-Regierungs-Organisation foodwatch die Milchbranche in NRW scharf attackiert. Kam das aus heiterem Himmel?

Dr. Schmidt: In der Schärfe und Dimension ja. Geahnt hatten wir allerdings etwas. Einige Wochen vorher hatte die NRW-Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser zu einem Runden Tisch geladen. Dort begrüßten selbst kritische Wissenschaftler das Schulmilchkonzept des Landes. Nur foodwatch-Geschäftsführer Martin Rücker fand sich in den Ergebnissen nicht wieder. Deshalb sehe ich die Aktion als Kampagne, um in der Öffentlichkeit präsent zu sein. Das Traurige ist, dass er das auf dem Rücken der Kinder austrägt.

Zu den Vorwürfen: Warum fördert NRW noch gezuckerte Schulmilch? Außer Berlin und Brandenburg haben es alle Bundesländer eingestellt.

Dr. Schmidt: Die Schulmilchförderung ist Ländersache. Hessen hatte bis vor kurzem eine ähnliche Förderung wie NRW. Als Hessens Ministerin Priska ...

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Artikel geschrieben von

Patrick Liste

Redakteur Rinderhaltung

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