Melken mit Durchblick

Ausreichend Licht am Arbeitsplatz ist wichtig für gute Leistungen. Das gilt auch im Melkstand. Die Herausforderung ist, die Zitzen gut auszuleuchten. Eine Lichtleiste kann dabei helfen.

In den vergangenen Jahren hat sich die Gestaltung der Melkstände im Sinne der Kühe verändert: In modernen Melkständen können Melker kuhschonend Qualitätsmilch gewinnen. Die Räume sind pflegeleicht und haben niedrige Wartungskosten. Außerdem können in ihnen viele Kühe pro Stunde gemolken werden.

Betriebsleiter erwarten beim Melken nicht nur eine zügige, sondern auch saubere Arbeit von ihren Angestellten. Verschmutzungen oder Verletzungen der Zitze müssen gut zu erkennen sein, der Melker braucht eine gute Sicht aufs Euter. Dazu gehört auch das passende Licht. Hier gilt: Je kleiner die Details bei der Arbeitsaufgabe, desto heller muss die Beleuchtung sein.

Licht im Melkstand

Der Melkbereich sollte möglichst gleichmäßig ausgeleuchtet sein, damit die Kuh beim Betreten und Verlassen des Melkstandes keine Helligkeitsunterschiede überwinden muss. Das irritiert die Kuh ebenso wie Schattenwurf. Die Augen der Tiere brauchen länger, um sich an unterschiedliche Lichtverhältnisse zu gewöhnen. Das verlangsamt ihre Bewegung. Auch für die Reinigungsarbeiten des Melkers während des Melkens muss die Beleuchtungsstärke für eine gute Arbeitsqualität ausreichen. ▶

Allgemein gilt für Arbeitsbereiche: Bei Büroarbeitsplätzen muss die Beleuchtung mindestens 500 Lux betragen. Sind technische Zeichnungen per Hand Teil der Arbeit, müssen es mindestens 750 Lux sein. Bei dem Werkstattarbeitsplatz eines Augenoptikers sind beispielsweise 1 500 Lux vorgeschrieben, während es im Melkstand lediglich 200 Lux sind. Das ist für die...


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