Milchproduktion bei - 50°C bis +40°C Plus

Deutsche Zuchtunternehmen fördern Rinderhalter in China. Die Demonstrationsbetriebe geben einen Einblick in die Strukturen und Herausforderungen in den Regionen.

Die Winter in Heilongjiang sind hart. Bis zu sechs Monate und bis - 50°C fordern Menschen, Tiere und Technik. Dennoch will Chinas Regierung die Milchproduktion in der nordöstlichen Provinz ausbauen.

Das Militär hat die Region erst nach 1950 gerodet und urbar gemacht. Bis heute bildet das Militär die Basis der Staatsfarmen, die zum Teil mehrere hunderttausende Hektar groß sind und die Politik der Provinz bestimmen. Eine besondere Herausforderung sind die langen Winter. Als Ausgleich gibt es immerhin Sommer mit ausreichend Niederschlägen, die auf den tiefgründigen Böden hohe Erträge ermöglichen.

Das „Institut of Reclamation“ soll die Landwirtschaft wissenschaftlich weiterentwickeln und beraten. Dazu betreibt die Forschungsanstalt zwei Betriebe nördlich der Hauptstadt Harbin. Kleinbauern und Genossenschaften sollen z.B. die Vorteile der Doppelnutzungsrasse Fleckvieh kennenlernen. Die 140 Simmentalfärsen stammen aus Australien und das Sperma für Kreuzungsprogramme aus Deutschland.

In den vergangenen Jahren hat das Institut Staatsfarmen beim Einstieg in die Milchproduktion beraten. So hat das Unternehmen Bei An im Nordosten der Provinz 16 Betriebe mit je 2000 Kuhplätzen aufgebaut. Die Holsteinkühe kamen aus Australien und Chile.

Das von der ADT durchgeführte deutsch-chinesische Kooperationsprojekt unterstüzt diese Betriebe beim Management. Wichtig sind Kuhkomfort und Tierwohl mit dem Fokus auf höhere Leistungen. Aktuell produzieren die Betriebe rund 10000 kg Jahresleistungen mit teilweise 15 kg Kraftfutter und wenig Maissilage. Weil Subventionen zurückgefahren werden, geraten die Betriebe jetzt unter Druck. Trotzdem produzieren sie...

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