Verdienen Molkereien auch in schlechten Milchjahren? Premium

Welche Molkereien haben im Schnitt der letzten Jahre gute Gewinne gemacht? Und wie beeinflusst der Milchpreis das Ergebnis? Johannes Meyer von der Universität Göttingen hat nachgerechnet.

Die wirtschaftliche Ertragskraft der Molkereien in Deutschland entwickelt sich unterschiedlich. Das zeigt das EBIT, der „Gewinn vor Zinsen und Steuern“ (Earnings Before Interest and Taxes). Die EBIT-Marge ist das Verhältnis des EBIT zum Unternehmensumsatz.

Wer ist oben, wer ist unten?

Sowohl im Jahr 2017 mit 4,8% als auch im Betrachtungszeitraum 2010 bis 2017 erreicht Hochland mit durchschnittlich 4,9% die höchste EBIT-Marge der 18 analysierten Molkereien (Übersicht 1). Danach folgt Zott mit einer Marge von 4,7% im betrachteten Zeitraum. 2017 lag sie mit 1,4% allerdings deutlich unter dem Durchschnitt. Mit einer Marge von 4,3 bzw. 3,7% folgen auf den Plätzen drei und vier die niederländische Molkereigenossenschaft FrieslandCampina und die dänisch/schwedische Molkereigenossenschaft Arla.

Die Molkerei mit der niedrigsten EBIT-Marge im Betrachtungszeitraum ist Omira mit 0,2%. Für die mittlerweile durch die französische Lactalis übernommene Molkerei schwankten die Margen...

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Artikel geschrieben von

Patrick Liste

Redakteur Rinderhaltung

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