Vermarktung: Mit oder ohne Biosiegel?

Ist ein Biolabel sinnvoll, um Fleisch aus Mutterkuhhaltung rentabel zu vermarkten? Oder ist eine eigene Marke wichtiger? Wir haben zwei Praxisbetriebe gefragt.

Für viele Fleischrinderhalter scheint der Umstieg auf eine ökologische Bewirtschaftung ökonomisch und produktionstechnisch sinnvoll. Mit Weidegang, kaum Futterzukauf und der Haltung im Herdenverbund erfüllen sie viele Bedingungen oder können diese mit der Umstellung leicht umsetzen.

Bundesweit werden schätzungsweise ein Viertel der Mutterkühe ökologisch gehalten. Nicht nur in Kombination mit einer Direktvermarktung verspricht ein Biolabel höhere Erlöse. Hinzu kommen Flächenprämien, welche die oft mäßige Rentabilität verbessern können. Die Prämien liegen je nach Bundesland bei rund 200 bis 400 € in der Umstellungszeit, bzw. 200 bis 270 € ab dem...