Praxisbeispiel Schulte

Wenn die Kondition zu stark schwankt... Plus

Häufig machen zu stark verfettete Tiere zum Laktationsende Probleme. Das zeigte sich beispielsweise auf dem Betrieb Schulte (*Name von der Redaktion geändert).

Der Landwirt melkt 200 Holstein-Kühe mit einer Leistung von 10800 kg Milch. Die Laktierenden erhalten eine ausgeglichene Teilmischration und an Kraftfutterstationen zusätzlich Milchleistungsfutter. Den Landwirt stört, dass die Milchleistung der Tiere nach 60 Tagen stark einbricht. In der Folge beginnen die Tiere zu verfetten.

Das bestätigen die Daten der BCS-Einstufung der Herde (Übersicht 4). Auffällig sind die überkonditionierten Kühe, die schon ab dem zweiten Laktationsdrittel vermehrt vorkommen.

Unsere Empfehlung: Wenn die Milch zurückgeht, muss Schulte die Kondition der Kühe im Blick behalten. Dann lässt sich diese zum Beispiel über die Kraftfuttergabe regulieren. Zusätzlich sollte Schulte zur Verfettung neigende Tiere frühzeitig trockenstellen. Das verhindert nicht nur das...

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