Wenn Fahrsilos nicht ganz dicht sind Plus

Die Behörden nehmen zunehmend Fahrsilos ins Visier. Sie wollen den Eintrag von verschmutztem Oberflächenwasser verhindern. Worauf sollten Landwirte achten?

Die Zahlen lassen aufhorchen: Im Jahr 2015 traten 9,6 Mio. Liter Jauche, Gülle und Silagesickersaft (JGS) in die Natur aus. Das ist ein Anstieg um rund 2,8 Mio. Liter oder 41% gegenüber dem Vorjahr. JGS zählen zu den wassergefährdenden Stoffen.

Bei einem geplatzten Gülletank lässt sich ein großer Teil der ausgelaufenen Gülle auffangen. Die Verunreinigung mit Silagesickersäften und belastetem Oberflächenwasser geschieht dagegen unmerklich, aber stetig. 2015 dürften es etwa 5,7 Mio. Liter gewesen sein.

Das hat einige Überwachungsbehörden auf den Plan gerufen. Sie untersagen das Einleiten von Fahrsilo-Oberflächenwasser in die Natur. Saftige Bußgelder drohen. Doch wo sind die Schwachstellen? Und worauf sollten Landwirte jetzt achten?

Mängel an Fahrsilos:

Klassische Fahrsilo-Konzepte haben mehrere mögliche Austrittsquellen für Sickersäfte. So dehnen sich die Betonteile unter Druck- und Temperaturänderungen aus – oder sie ziehen sich zusammen. Dadurch verschieben sich die vertikalen Fugen und werden undicht. Sickersaft kann austreten und in das Grundwasser gelangen.

Außerdem wird der Beton angegriffen – auch durch das Kratzen mit Laderschaufeln. Zudem wird er mit der Zeit porös. Und die horizontalen Fugen zwischen der Asphaltdecke und der Betonwand werden undicht.

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