Wiederkau-Schläge verraten den Kalbetermin Plus

Wie genau lässt sich anhand von Aktivität und Wiederkauen der Kalbezeitpunkt vorhersagen? Das haben Wissenschaftler der Uni Gießen am DLR Westpfalz, Hofgut Neumühle, untersucht.

Eine intensive Tierbeobachtung und schnelle Geburtshilfe verhindern Totgeburten und verbessern die Fitness der Frischmelker. Doch was, wenn man die Geburt verpasst?

Hier könnten Wiederkau- und Aktivitätssensoren helfen. Die automatischen Messsysteme sind in vielen Betrieben im Einsatz. In der Regel schlagen sie bei Brunst oder gesundheitlichen Problemen Alarm.

Kalbung dokumentiert:

Wie zuverlässig diese Sensoren eine beginnende Kalbung voraussagen können, haben Wissenschaftler der Universität Gießen zusammen mit dem DLR Westpfalz, Lehr- und Versuchsanstalt für Viehhaltung Hofgut Neumühle untersucht.

Die Wissenschaftler legten 58 Tieren mindestens 10 Tage vor dem errechneten Kalbetermin Halsbänder des Messsystems „Heatime HR“ (SCR) an. Das System misst in regelmäßigen Zeitabständen die Wiederkau- und Bewegungsaktivität der Tiere. Ein Mikrofon zeichnet die Wiederkaugeräusche auf und ein Beschleunigungssensor misst die Kopf-Hals-Bewegungen.

Unter dem Dach angebrachte Antennen empfingen die Daten der Sensoren und leiteten diese an eine Kontrollbox und einen PC im Stall weiter. Dort wurden die Daten in 2-Stunden-Intervallen dargestellt. Zusätzlich überwachten die Forscher die...


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