„Wir müssen auch hinsehen wollen“ Premium

Am Landwirtschaftlichen Zentrum in Aulendorf entsteht derzeit eine App, die hilft, das Tierwohl im Stall zu bewerten. Die Milcherzeuger Werner Müller und Sarah Moser sehen darin eine sinnvolle Unterstützung.

Milcherzeuger Werner Müller (61) und seine Nichte Sarah Moser (32) aus Wangen (Allgäu) in Baden-Württemberg setzen auf Tierwohl. Das ist eine Herausforderung in Ihrem 30 Jahre alten Milchviehstall.

Auch deshalb nehmen die Landwirte am Tierwohl-Projekt des Landwirtschaftlichen Zentrums Baden-Württemberg in Aulendorf (LAZBW) teil. Denn Werner Müller und Hofnachfolgerin Sarah Moser suchen gerne nach guten Kompromissen im Sinne ihrer Kühe.

Das LAZBW arbeitet derzeit im Rahmen des landesweiten Projekts „DiMaTiMi“ an einer Digitalen Management- und Beratungshilfe zur Verbesserung der Tiergerechtheit in der Milchviehhaltung (siehe „App bewertet Tierwohl“, Seite R21). Bis Mitte 2021 soll eine App entstehen, welche die Schwachstellenanalyse, die Ursachensuche sowie Handlungsempfehlungen und eine lückenlose Dokumentation ermöglichen soll. Sie wird Praktikern und Beratern kostenlos zur Verfügung stehen.

Um das Tierwohl in seinem Stall weiter zu verbessern, hat Müller sich als Praxisbetrieb für das Projekt gemeldet. Das heißt, er ist einer der Betriebe, auf dem die Kriterien der Tierwohlbewertung des DiMaTiMi-Projektes getestet werden. Zugleich ist Müller auch Mitglied des Expertengremiums. Zu diesem gehören Vertreter aus Wissenschaft und Praxis, um sicherzustellen, dass die wissenschaftlichen Erkenntnisse auf die Betriebe übertragbar sind. Die Entscheidung für die Teilnahme fiel Müller leicht: „Wenn wir etwas bewegen wollen, kommen wir an einem Austausch zwischen Wissenschaft und Praxis nicht vorbei. Als Praxisbetrieb haben wir die Chance, uns zu reflektieren, Bestätigung...

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