Aus der Wirtschaft

Aga-Saat bestätigt GVO-Freiheit

Das Saatzuchtunternehmen Aga-Saat will gentechnische Veränderungen seiner Produkte durch strenge Qualitätskontrollen unterbinden.

Auf Wunsch von Handel und Verbrauchern werden Milchprodukte in Deutschland überwiegend ohne den Einsatz von gentechnisch veränderten Futtermitteln produziert. Das Unternehmen Aga-Saat produziere Maissaatgut mit traditionellen Methoden ohne gentechnische Verfahren. Es treffe dabei Sicherheitsmaßnahmen, um höchste genetische Reinheit sicherzustellen und zufallsbedingte oder natürliche Beimengungen zu vermeiden. Um gentechnische Veränderung auszuschließen, werde das Saatgut systematisch kontrolliert. Aufgrund des Pollenflugs bei der Produktion von Maissaatgut auf freiem Feld, können Spuren von GVO jedoch nie ganz ausgeschlossen werden.

Damit erfülle das Saatgut des Unternehmens alle EU-Bestimmungen über den Verkehr mit Saatgut. Außerdem untersuche es alle im Vertrieb befindlichen Saatgutsorten und könne so garantieren, dass diese Sorten frei von gentechnisch veränderten Organismen sind.

„Wir müssen über die 20 % Unterdüngung reden“

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Artikel geschrieben von

Katharina Lütke Holz

Redakteurin Rinderhaltung

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Diskussionen zum Artikel

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von Willy Toft

Es wird leider nicht anständig entlohnt!

Danke an den Saatguthandel, dass hier auch aufgepasst wird. Wir dürfen nur hoffen, dass der LEH es auch zu würdigen weiß, und entsprechenden Bonus über den Marktpreis ausschüttet! Hier wäre eine Basis für Lieferverträge bis zum LEH, warum setzt es keine Meierei "gebührend" um?

von Erwin Schmidbauer

Treiber ist der Handel

Gut, dass man die GVO-Freiheit im Saatgut hat, denn sonst wären dass große Absatzrisiken für den Anbauer und Milcherzeuger. Denn der Handel fordert GVO-Freiheit und damit wäre man schnell ausgelistet, wenn man Spuren von GVO hat. Dem Verbraucher ist es weitgehend egal, wie der schlechte Start bei VLOG-Fleisch zeigt.

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