Kraft-Übernahme

Arla erweitert Käsegeschäft im Nahen Osten

Für die kommenden zwölf Jahre darf Arla Foods im Nahen Osten die Marke Kraft für das Käseportfolio nutzen. Das gab die europäische Molkereigenossenschaft bekannt.

Arla die Marke Kraft von Mondeléz International übernommen. Die geschlossene Lizenzvereinbarung deckt folgende Märkte ab: Bahrain, Irak, Israel, Jordanien, Katar, Kuwait, Libanon, Libyen, Mauritius, Oman, Palästina, Saudi-Arabien, die Seychellen, Syrien und die Vereinigten Arabischen Emirate.

Die neue gebührenpflichtige Lizenz erlaubt es Arla, die Kraft-Marke für Käseprodukte zu verwenden. Ausnahmen sind Macaroni & Cheese (Käse-Makkaroni) sowie verpackte Lebensmittelprodukte, die eine Kombination aus Käse und anderen Lebensmitteln enthalten - beispielsweise Käse und Kräcker. Weitere Einzelheiten zu der Lizenzvereinbarung gibt das Unternehmen nicht bekannt.

Bereits im Dezember 2018 gab die europäische Molkereigenossenschaft Arla Foods eine Vereinbarung mit dem amerikanischen Unternehmen Mondeléz International bekannt. Beschlossen wurde die Übernahme des Schmelzkäsegeschäfts im Nahen Osten. Dieses wird unter der Marke Kraft lizenziert. Die vollständige Übernahme des erworbenen Geschäfts erfolgte Ende Mai 2019.

Ausbau der Markenkäse-Produktion geplant

Arla erwarb damit zusätzlich eine moderne Produktionsanlage für Käse in Bahrain. Die europäische Molkereigenossenschaft erwartet einen Ausbau der Produktion von Markenkäse in der Region Naher Osten und Nordafrika (Middle East and North Africa „MENA“) sowie eine Effizienzsteigerung in der Lieferkette.

Der Nahe Osten und Nordafrika zählen zu den geografischen Schlüsselregionen in Arlas Strategie „Good Growth 2020“. Seit 2010 hat Arla seinen Umsatz in der Region MENA, Arlas größtem Markt außerhalb Europas, mehr als verdoppelt – durch starke Positionen der Marke Puck in der Kategorie Käse, der Marke Lurpak in der Kategorie Butter und Streichfette sowie der Marken Dano und Arla in den Kategorien Milchpulver und H-Milch. Im Jahr 2018 lag Arlas Umsatz im Einzelhandel und Foodservice in der Region MENA bei 560 Mio. €.

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Artikel geschrieben von

Kirsten Gierse-Westermeier

Redakteurin

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Diskussionen zum Artikel

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von Gerd Uken

Muss man auch nicht verstehen

Da wird eine Molkerei verkauft weil unrentabel, dann wird sie nach 2 Jahren wieder zurückgekauft für Babynahrung obwohl man keine Freigabe für China hat - ......... Das passiert nicht nur ein Mal-kommt öfters mal vor! Dem Rohmilchproduzenten interessiert das wenig!

von Rainer Hoffmann

Was den nun ?

Erst verkäuft ma die Käse Sparte im Allgäu die man sich vor ein paar Jahren für lau gegrabscht hat weil Käse nicht in ihr Konzept/Produktportfolio passen würde ,oder lag es nur daran das man den Bauern in Bayern nach der Übergangsphase wo se nur 20 cent bekommen haben zum Schluss mehr wie den MUH/ Hansao Bauern bezahlen musste die auch noch Kapital im Unternehmen stecken haben .

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